Elon Musk nimmt an Trump-Modi-Telefonat während Kriegskrise teil
Der Tech-Milliardär war bei einem hochrangigen diplomatischen Gespräch der beiden Staatschefs dabei.

Elon Musk hat an einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi teilgenommen – mitten in einer militärischen Krise. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte US-Beamte. Die Beteiligung einer Privatperson an einer solchen diplomatischen Kommunikation zwischen zwei Staatschefs ist höchst ungewöhnlich.
Die Beamten baten um Anonymität, da sie nicht autorisiert waren, öffentlich zu sprechen. Unklar bleibt bislang, in welcher Funktion Musk an dem Gespräch teilnahm und ob er sich während des Telefonats aktiv zu Wort meldete. Ein offizieller Kommentar des Weißen Hauses liegt dazu nicht vor.
Annäherung nach Zerwürfnis
Die Teilnahme Musks deutet auf eine Wiederannäherung zwischen dem Milliardär und Präsident Trump hin. Die beiden hatten sich nach Musks Ausscheiden aus der Regierung überworfen, wo er mit dem massiven Stellenabbau im Rahmen des sogenannten DOGE-Programms betraut gewesen war. In den vergangenen Monaten scheinen die Differenzen jedoch beigelegt worden zu sein.
Für internationale Beobachter ist der Vorfall bemerkenswert: Musk ist CEO von Tesla und SpaceX sowie Eigentümer der Plattform X – ein Privatunternehmer ohne offizielles diplomatisches Mandat. Seine Anwesenheit bei einem sensiblen Gespräch zweier Regierungschefs wirft Fragen über den Einfluss von Unternehmerpersönlichkeiten auf die US-Außenpolitik auf.
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Zur AktienanalyseDer genaue Kontext der Kriegskrise, die Anlass für das Telefonat war, sowie weitere Details zum Inhalt des Gesprächs wurden bislang nicht öffentlich gemacht.


