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Elemental Royalty investiert 25 Mio. Dollar in peruanisches Kupferprojekt Chapi

Mit einer Vereinbarung über 25 Millionen Dollar sichert sich Elemental Royalty eine erweiterte Beteiligung am peruanischen Kupferprojekt Chapi.

Elemental Royalty investiert 25 Mio. Dollar in peruanisches Kupferprojekt Chapi

Elemental Royalty, das an der Nasdaq und der kanadischen Börse TSX notierte Royalty-Unternehmen, hat eine Investitionsvereinbarung über 25 Millionen US-Dollar mit dem peruanischen Bergbauunternehmen Quilla Resources und dessen Tochtergesellschaft Minera Pamapa de Cobre (MPC) abgeschlossen. Ziel der Transaktion ist die Ausweitung der Royalty-Beteiligung am Kupferprojekt Chapi in Peru sowie die Unterstützung der nächsten Wachstumsphase von Quilla Resources.

Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt Elemental eine zusätzliche unbefristete und unbegrenzte Net-Smelter-Return-Royalty (NSR) in Höhe von 1 Prozent auf die Konzessionen Pampa Negra und Candelaria. Damit steigt die Gesamtbeteiligung des Unternehmens auf 3 Prozent NSR. Eine NSR-Royalty ist im Bergbausektor ein weit verbreitetes Instrument, bei dem der Royalty-Inhaber einen prozentualen Anteil am Nettoerlös aus dem Verkauf der geförderten Rohstoffe erhält – unabhängig von den Betriebskosten des Minenbetreibers.

Zusätzlich zur Royalty zeichnete Elemental im Rahmen desselben Transaktionspakets Aktien, die einer Beteiligung von rund 9 Prozent an Quilla Resources entsprechen. Dieses Eigenkapitalengagement bietet dem Unternehmen nach eigenen Angaben eine zusätzliche strategische Ausrichtung sowie weiteres Aufwärtspotenzial, insbesondere im Hinblick auf eine angestrebte Börsennotierung von Quilla.

Produktion soll auf 30.000 Tonnen Kupferkathoden verdreifacht werden

Das Herzstück der Transaktion ist die geplante Erweiterung der Chapi-Mine. Elemental hebt hervor, dass die Konzessionen Pampa Negra und Candelaria wesentliche Beiträge zur Ausbauphase leisten werden. Konkret soll die Produktion von Kupferkathoden von derzeit 10.000 Tonnen pro Jahr auf 30.000 Tonnen pro Jahr gesteigert werden – eine Verdreifachung der Kapazität. Die Erlöse aus der Transaktion sollen von Quilla genutzt werden, um Explorations-, Genehmigungs- und Planungsarbeiten im Zusammenhang mit dieser Erweiterung zu beschleunigen.

Die Chapi-Mine verfügt bereits über eine umfangreiche Infrastruktur. Sie besteht aus zwei Haupttagebauen, Untertagebauen, einem Brecher- und Agglomerationskreislauf, Haufenlaugungsanlagen sowie einer Lösungsmittelextraktionsanlage und einer Elektrolyseanlage für Kupferkathoden. Hinzu kommen Minencamp, Bürogebäude, Wasserversorgung und Stromnetz.

CEO David M. Cole kommentierte die Transaktion wie folgt: „Diese Transaktion macht Chapi zu einer der zehn wichtigsten Royalties für Elemental, indem wir unsere Beteiligung an der Phase-2-Erweiterung von Quilla bei Pampa Negra und Candelaria nach der jüngsten erfolgreichen Inbetriebnahme der Chapi-Mine erhöhen. Die nachgewiesene Erfolgsbilanz des Managementteams in Peru schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum."

Strategische Lage im südlichen Kupfergürtel Perus

Cole betonte zudem die geografisch günstige Lage des Projekts: Chapi befindet sich im südlichen Kupfergürtel Perus, in unmittelbarer Nähe zu Minen, die von Branchengrößen wie Freeport-McMoRan, Buenaventura, Anglo American und Southern Copper betrieben werden. Diese Nachbarschaft zu etablierten Produzenten unterstreicht die geologische Attraktivität der Region für Kupferinvestitionen.

Die gesamte Transaktion wurde laut Elemental aus vorhandenen Barmitteln finanziert. Für Anleger, die im Royalty-Sektor engagiert sind, stellt die Kombination aus erhöhter NSR-Royalty und direkter Eigenkapitalbeteiligung eine doppelte Partizipation an der Entwicklung des Chapi-Projekts dar – ein Ansatz, der im Bergbau-Royalty-Bereich als besonders attraktiv gilt, da er Risiken begrenzt und gleichzeitig Wachstumspotenzial bietet.

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