Einigung mit den Beschäftigten im US-Gesundheitswesen
Vertretung von 50.000 Krankenschwestern und medizinischem Personal hat verhandelt

Gewerkschaftsführer, die 50.000 Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal in den USA vertreten, haben am Samstag eine vorläufige Einigung mit Kaiser Permanente erzielt und damit einen Streik abgewendet, der die Patientenversorgung in den Krankenhäusern hätte stören können.
Tausende Beschäftigte von Kaiser Permanente in Oregon, Kalifornien, Colorado und anderen Bundesstaaten hatten am Montag mit einer Arbeitsniederlegung gedroht, weil das medizinische Netzwerk ein zweistufiges Lohnsystem mit niedrigeren Löhnen für Neueinstellungen einführen wollte.
Kaiser und die Alliance of Health Care Unions, die 22 lokale Gewerkschaften vertritt, haben sich auf einen Vierjahresvertrag geeinigt, der jährliche Lohnerhöhungen bis 2025 vorsieht, so die Gewerkschaft in einer Erklärung. Der Vertrag sieht auch Gesundheits- und Altersvorsorgeleistungen sowie die Einführung eines Bonusplans vor. Die Erklärung enthielt keine finanziellen Einzelheiten.
"Diese Vereinbarung bedeutet, dass die Patienten weiterhin die beste Pflege erhalten und die Alliance-Mitglieder die besten Arbeitsplätze haben werden", sagte Hal Ruddick, Geschäftsführer der Alliance-Gewerkschaft, in der Erklärung. "Dieser Vertrag schützt unsere Patienten, sorgt für eine sichere Personalausstattung und garantiert faire Löhne und Leistungen für jedes Alliance-Mitglied", fügte er hinzu.
Zuvor hatte die Gewerkschaft erklärt, dass das zweistufige Lohnsystem die von den Krankenschwestern beschriebene Personalkrise inmitten einer COVID-19-Pandemie noch verschärfen würde.
Kaiser ist eines der landesweit größten gemeinnützigen Gesundheitsnetzwerke und Managed-Care-Organisationen mit Betriebseinnahmen von fast 24 Milliarden Dollar im letzten Quartal.
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Zur Aktienanalyse"Diese bahnbrechende Vereinbarung positioniert Kaiser Permanente für eine erfolgreiche Zukunft, die sich auf die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung konzentriert, die für unsere mehr als 12 Millionen Mitglieder und die Gemeinden, denen wir dienen, erschwinglich und zugänglich ist", sagte Christian Meisner, Senior Vice President und Chief Human Resources Officer bei Kaiser Permanente.
Die Abstimmung über die vorläufige Vereinbarung wird in den nächsten Wochen stattfinden, und sobald sie ratifiziert ist, wird die Vereinbarung rückwirkend zum 1. Oktober 2021 in Kraft treten.


