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Einigung im norwegischen Ölsektor erzielt

Lohnerhöhung für 7.400 Beschäftigte verhindert drohende Streiks auf Offshore-Anlagen

Einigung im norwegischen Ölsektor erzielt

Die Tarifverhandlungen zwischen norwegischen Ölunternehmen und zwei Gewerkschaften haben zu einer Einigung geführt. Wie Vertreter der Industrie und der Gewerkschaften mitteilten, einigten sich die Arbeitnehmervertretungen Lederne und Styrke mit den beteiligten Unternehmen auf einen neuen Tarifvertrag. Die Branchenorganisation Offshore Norway bestätigte die Vereinbarung. Auch die Gewerkschaft Safe wird in das Ergebnis einbezogen, wodurch ein möglicher Arbeitskampf durch einen Teil der Beschäftigten im weiteren Verlauf des Jahres abgewendet wurde.

Im Rahmen des neuen Vertrags wurde eine Anhebung der Jahresgehälter für Beschäftigte in der Öl- und Gasbranche um mindestens 35.000 norwegische Kronen vereinbart. Das entspricht umgerechnet etwa 3.353 US-Dollar. Die Lohnerhöhung betrifft rund 7.400 Gewerkschaftsmitglieder, die bei mehreren großen Unternehmen der Branche beschäftigt sind.

Zu den Unternehmen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Einigung betroffen sind, zählen unter anderem Equinor, ConocoPhillips und Aker BP. Die Verhandlungen umfassten somit einen bedeutenden Teil der norwegischen Offshore-Belegschaft. Die Tarifeinigung wird als regulärer Bestandteil der jährlichen Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern in der Branche gesehen.

Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund eines stabilen Beschäftigungsniveaus und laufender Aktivitäten im norwegischen Offshore-Sektor statt. Die Einigung bezieht sich auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf Bohrinseln und anderen Offshore-Anlagen tätig sind, wie sie unter anderem im Gebiet von Skipavika vor der norwegischen Küste stationiert sind. Dort befinden sich zahlreiche Bohrplattformen und Schiffe, die in der Öl- und Gasförderung eingesetzt werden.

Die norwegische Krone wurde im Rahmen der Vereinbarung mit einem Wechselkurs von 10,4369 Kronen pro US-Dollar berücksichtigt. Der Abschluss der Verhandlungen ohne Streikdrohung wird von allen beteiligten Parteien als stabilisierender Faktor für die laufenden Förderaktivitäten gewertet. Die genaue Umsetzung der vereinbarten Gehaltserhöhungen obliegt nun den jeweiligen Unternehmen. Die Gewerkschaften zeigten sich mit dem Ergebnis der Gespräche zufrieden.

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