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Eigene Angabe von Scholz: Noch nie Joint geraucht

Im Vorfeld der Cannabis-Legalisierung beschreibt sich der Bundeskanzler als drogenfrei

Eigene Angabe von Scholz: Noch nie Joint geraucht

xxxxx Bundeskanzler Olaf Scholz hat klargestellt, dass er selbst keine Erfahrung mit dem Konsum von Cannabis hat, obwohl sein Kabinett gerade die teilweise Legalisierung dieser Droge beschlossen hat. In einem Interview mit den Sendern Sat.1 und ProSieben betonte der SPD-Politiker, dass er noch nie einen Joint geraucht oder einen Zug genommen hat, weder in seiner Jugend noch später. Er erklärte, dass die Gründe, die ihn in der Vergangenheit davon abgehalten haben, immer noch bestehen. Er habe deshalb Schwierigkeiten damit, dass die Regierung nun die Realität vieler junger Menschen und Erwachsener akzeptiere.

Scholz äußerte jedoch auch Zustimmung zur vorsichtigen Schrittweise in Richtung Teillegalisierung von Cannabis. Er betonte, dass dies aus seiner Sicht der richtige Weg sei. Dennoch betonte er, dass er persönlich dem Konsum von Cannabis nicht positiv gegenübersteht. Wenn ihn jemand fragen würde, ob er selbst konsumieren solle, würde er mit "nö" antworten.

Die Entscheidung des Bundeskabinetts zur teilweisen Freigabe von Cannabis zum privaten Gebrauch wurde am Mittwoch getroffen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, ebenfalls Mitglied der SPD, betonte, dass das Ziel des Gesetzentwurfs nicht darin bestehe, den Cannabis-Konsum zu fördern, sondern vielmehr darin, den Konsum einzuschränken und sicherer zu machen. Lauterbach räumte ein, dass er in der Vergangenheit selbst einmal Haschisch konsumiert habe.

Die Debatte über die Legalisierung von Cannabis ist in Deutschland schon seit längerem ein Thema. Die Entscheidung des Kabinetts für eine teilweise Freigabe wird kontrovers diskutiert. Während Befürworter argumentieren, dass eine kontrollierte Legalisierung den Schwarzmarkt eindämmen könnte, äußern Kritiker Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen und des möglichen Anstiegs des Konsums. Bundeskanzler Scholz betont in diesem Zusammenhang, dass die vorsichtige Annäherung an die Cannabis-Legalisierung aus seiner Sicht den richtigen Ansatz darstellt, um sowohl den Schutz der Gesundheit als auch die Begrenzung des Konsums sicherzustellen.

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