ANZEIGE

Edinburghs Backszene boomt: Von viralen Croissants bis Ottolenghi

Schottlands Hauptstadt entwickelt sich dank kreativer Bäckereien zu einem Top-Ziel für Gebäck-Fans.

•• 6 Min
Edinburghs Backszene boomt: Von viralen Croissants bis Ottolenghi

In einer ruhigen Wohnstraße im Stockbridge-Viertel von Edinburgh stehen geduldig Menschen auf dem Bürgersteig Schlange. Viele sind Besucher der Stadt, und einige sind genau für diesen Moment hierhergekommen – um endlich die viralen Croissants der Lannan Bakery zu kosten, die durch ihre glänzende Blätterteigstruktur und ihr flauschiges, butterweiches Inneres überzeugen. Was einst eine unauffällige Nachbarschaftsbäckerei werden sollte, ist heute ein Anziehungspunkt für Gebäck-Enthusiasten aus aller Welt.

Vor nicht allzu langer Zeit drehten sich die Bäckereien in Edinburgh noch ausschließlich um Brötchen, Buns und Bannocks. Dies änderte sich vor über einem Jahrzehnt, als Lokale wie Söderberg skandinavischen Backstil mit offenen Sandwiches und Zimtschnecken in die Stadt brachten, während La Barantine parisische Pâtisserie und Baguettes aus französischem Mehl anbot. Aber erst in den letzten fünf Jahren hat sich das Bild wirklich gewandelt. Die Bäckereien der Stadt sind nun stark genug, um Edinburgh zu einem Top-Ziel für Gebäck-Enthusiasten zu machen.

Dies geschieht nicht isoliert: Bäckereien erleben weltweit einen Boom, werden in sozialen Medien hochgelobt und sind selbst ein Grund, eine Stadt zu besuchen. Dank günstigerer Mieten, leicht verfügbaren lokalen Zutaten und einer ansteckenden kreativen Atmosphäre hat sich Edinburgh zudem zu einem Ziel für ambitionierte Köche entwickelt, die zuvor vielleicht nach London, Sydney oder Paris gezogen wären.

Ein Kessel kulinarischer Kreativität

„Es hat explodiert“, sagt Jess Elliott Dennison, deren gleichnamiges Café-Essstudio Elliott’s 2018 eröffnete. Die Ansammlung von Spitzenköchen und die Verbreitung unabhängiger Restaurants haben die Stadt zu einem Kessel kulinarischer Kreativität gemacht. Im The Palmerston – einem Restaurant mit eigener Bäckerei – sorgen Kooperationen für neue Interpretationen der Wochenend-Gebäckauswahl, und schottische Zutaten werden mit internationalen Aromen kombiniert.

Die Company Bakery, die das schottische Gleneagles Hotel mit ihrem Sauerteigbrot beliefert, ist so gefragt, dass sie ihre Belegschaft in den vergangenen zwei Jahren verdreifachen musste. Ihre butterreichen Pasteten kosten zwischen 3,60 und 6 Pfund pro Stück. Im Vergleich zum Abendessen im Restaurant bleibt der finanzielle Schaden jedoch minimal; der durchschnittliche Verzehr im Café liegt bei 8 Pfund pro Person.

Es gibt auch einen Wandel in den Einstellungen, insbesondere unter der jungen Generation, die weniger trinkt und „glücklich aufwacht, joggt oder Pilates macht und dann zur Bäckerei geht“, so Dennison. Diesen Herbst kommt Ottolenghi hinzu und eröffnet am 2. Oktober in der zentralen George Street. Das Angebot umfasst ganztägiges Dining vom Frühstück bis zum Abendessen sowie einen privaten Esszimmerbereich.

Ottolenghi, ein heute weltweit berühmter Name, begann 2002 als Laden, Delikatessladen und Bäckerei im Londoner Notting Hill und löste mit seinen prächtigen Bergen riesiger Meringues, spritzigen Salaten und Polentakuchen eine Lebensmittelrevolution aus. Mehr als 20 Jahre später gibt es zehn Filialen des ursprünglichen Ottolenghi in England, weitere zwei in Genf und Amsterdam. Die Entscheidung, in Edinburgh zu eröffnen, ist ein Zeichen der Zeit. Neil Campbell, Executive Chef der Ottolenghi Group und Leiter der neuen Eröffnung, bringt es auf den Punkt: „Edinburgh ist heute tatsächlich eine der besten Food-Städten Großbritanniens.“

Die wichtigsten Adressen im Überblick

An der Spitze der Bäckereien steht TikTok-Star Lannan, eine kleine Bäckerei in Stockbridge, wo exquisit blättrige Pasteten eine permanente Schlange die Straße hinunter anziehen. Von Darcie Maher im Jahr 2023 gegründet, sollte es ursprünglich eine unauffällige Nachbarschaftsbäckerei sein, bevor es viral ging. Maher arbeitete zuvor in der Macclesfield-Bäckerei Flour Water Salt und im The Palmerston, ist aber weitgehend autark ausgebildet und experimentiert mit lokalen Zutaten, darunter Butter von der Edinburgh Butter Company. Die saisonal wechselnde Auswahl spielt mit Kindheitserinnerungen: Es gibt eine Custard Slice und eine Variante eines Jaffa Cake mit dunkler Schokolade und Clementine-Gelee. Wer vorbestellt, kann die Schlange überspringen und die Leckereien direkt nebenan im Lannan Pantry abholen, das auch Croissant-Merchandising wie Schürzen und Schals führt.

Im Stadtteil Pleasance befindet sich Peregrine, eine sonnenverwöhnte Bäckerei aus Nordirland, die Anfang dieses Jahres von der in Belfast geborenen Natalie Hunter Rai und ihrem Partner Gurpreet eröffnet wurde. Hunter Rai steht auch hinter Disposition, einem Coffee Shop und General Store in Roseburn. Peregrine ist eine Hommage an ihre Herkunft mit einem spielerischen und experimentellen Menü, das Guinness-, Schokoladen- und Gorse-Kuchen sowie Cold Brews von Established Coffee aus Belfast umfasst. Die berühmten nordirischen Chips, Taytos, stecken in den gesalzenen Karamellkeksen und den Tayto-Käse-Zwiebel-Danishes.

Die Company Bakery wurde vor einem Jahrzehnt von vier Edinburgher Feinschmeckern gegründet, die alle in der Hotellerie tätig waren und Schwierigkeiten hatten, täglich Brot in konsistenter Qualität zu finden. Um diese Lücke zu schließen, haben sie heute über 400 Großhandelskunden in Schottland, vom Michelin-sterned Restaurant Unalome in Glasgow bis zur Carfrae Farm Shop in East Lothian und Ballintaggart in Perthshire. Alles wird in ihrer Bäckerei in einer ehemaligen Fischernetzfabrik in Musselburgh hergestellt, einer Küstenstadt fünf Meilen östlich von Edinburgh. „Ich denke, der Erfolg des Cafés liegt darin, dass man sieht, wie alles hergestellt wird“, sagt Mitgründerin Amy Findlater. „Man riecht es, es ist ein Erlebnis.“

Das The Palmerston eröffnete 2021 und vereint die Vision von James Snowdon – dem in Edinburgh geborenen Ex-Manager des Londoner The Harwood Arms – und Lloyd Morse, einem australischen Koch mit französischen Neigungen. In einem ehemaligen Bankgebäude angesiedelt, beschreibt Snowdon das gemeinsame Unternehmen als „Brasserie trifft London Pub“. Ab 11 Uhr gilt nur Takeaway, besonders an Wochenenden, wenn mit den Top-Köchen der Stadt limitierte Sonderpasteten entstehen. Zu den jüngsten Kreationen gehörten ein Lassi de Nata mit Sabzi in Leith und ein Schwarzer Sesam-Kirsch Kouign-Amann gemeinsam mit dem asiatischen Restaurant Mirin.

Haze ist die neueste Schöpfung von Jo Radford, der Familie hinter den Edinburgher Restaurants Montrose und dem Michelin-sterned Timberyard. Obwohl streng genommen keine Bäckerei, ist das ganztägige Café und Natural-Wine-Bar Teil von Brown’s of Leith, einem kreativen Kulturzentrum in einem umgebauten Lagerhaus am Wasser. Es serviert experimentelle Backwaren wie die knusprigen Ciambelline al Vino sowie Eiscreme-Sandwiches. Eine vollständige Bäckereireihe wird derzeit von Senior-Pastry-Chef Felice Caffery entwickelt, die einen Teil ihrer Zeit im Schwesterrestaurant Montrose damit verbringt, Ideen zu entwickeln und für Haze zu backen.

Eine kurze Straßenbahnfahrt vom Stadtzentrum entfernt, nahe dem Flughafen, befindet sich Patina. Es ist das zweite Unternehmen von Geffen Yoeli-Rimmer, die im Geburtsort Newcastle die Töpferei und das Restaurant Kiln mitgegründet hat. Eine helle und moderne Bäckerei liegt neben Padel-Tennisplätzen im Zentrum der neuen Edinburgh Park Entwicklung. „Bäckereien sind Eckpfeiler der Gemeinschaft und bieten den perfekten ‚dritten Ort‘ für alle“, sagt Yoeli-Rimmer, die von der Kaffeekultur in Paris, Wien und Kopenhagen inspiriert wurde. Leiterbäckerin Linda Vittoni stammt aus dem Norden Italiens und arbeitete zuvor für Gordon Ramsay in London. Sie zog es nach Edinburgh wegen der blühenden Bäckereiszene, ebenso wie stellvertretende Leiterbäckerin Clothilde Vadin, die aus dem Süden Frankreichs in die Stadt zog.

Für deutsche Privatanleger und Genussreisende zeigt das Beispiel Edinburgh, wie sich eine lokale Gastronomieszene durch günstige Rahmenbedingungen, kreative Köpfe und soziale Medien innerhalb weniger Jahre grundlegend wandeln kann. Wer die schottische Hauptstadt besucht, sollte die Öffnungszeiten der einzelnen Bäckereien beachten – viele schließen bereits am frühen Nachmittag oder sind nur bis zum Mittag geöffnet.

Edinburgh BäckereienLannan BakeryOttolenghi EdinburghCompany BakeryBackszene SchottlandSauerteigbrotGebäck EdinburghFood-Trends Großbritannien

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.