Edelmetalle profitieren von schwachen US-Einzelhandelsdaten – Gold über 5.000 Dollar
Sinkende Staatsanleihen-Renditen nach enttäuschenden Wirtschaftsdaten treiben Gold- und Silberpreise nach oben.

Die Edelmetallmärkte haben am Mittwoch deutliche Kursgewinne verzeichnet, nachdem schwache US-Einzelhandelsdaten die Renditen von Staatsanleihen unter Druck gesetzt haben. Spot-Gold kletterte um 0,7 Prozent auf 5.057,23 Dollar je Unze, während Silber um 2,3 Prozent auf 82,56 Dollar zulegte. Die US-Gold-Futures für April stiegen sogar um ein Prozent auf 5.081,40 Dollar.
Auslöser der Bewegung waren Daten des US-Handelsministeriums, die für Dezember stagnierende Einzelhandelsumsätze zeigten. Die Verbraucher schränkten ihre Ausgaben für Kraftfahrzeuge und andere größere Anschaffungen ein, was Ökonomen als Signal für eine sich abkühlende Konjunktur werten. Die enttäuschenden Zahlen lassen Zweifel am weiteren Wachstumstempo der weltgrößten Volkswirtschaft aufkommen.
Fallende Anleiherenditen machen unverzinste Anlagen wie Gold attraktiver, da die Opportunitätskosten sinken. Kyle Rodda, Senior-Marktanalyst bei Capital.com, erklärt: „In den letzten Wochen haben sich Edelmetalle stark von den Fundamentaldaten entfernt. Die niedrigeren Renditen stützen Gold heute offensichtlich.
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