Edelmetalle auf Rekordhoch: Silber durchbricht 100-Dollar-Marke
Gold und Silber erreichen historische Höchststände. Während Silber erstmals die Marke von 100 Dollar je Feinunze überschreitet, nähert sich Gold der 5.000-Dollar-Schwelle.

Die Edelmetallmärkte verzeichnen einen beispiellosen Höhenflug. Am Donnerstag schlossen die Futures auf Gold und Silber auf Rekordhöhen, wobei Silber erstmals in der Geschichte die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar pro Feinunze durchbrach. Gold steht kurz davor, die 5.000-Dollar-Schwelle zu erreichen.
Silber steigt um über 5 Prozent
Der Frontmonatskontrakt für Silber legte um beeindruckende 5,2 Prozent zu und schloss bei 100,925 Dollar je Feinunze. Gold verzeichnete einen Anstieg von 1,4 Prozent und beendete den Handel bei 4.976,20 Dollar pro Unze. "Der Trend bleibt auf allen Ebenen aufwärts gerichtet und sollte weder durch seine Fortsetzung noch durch eine sofortige Beschleunigung überraschen", kommentiert Dave Toth von StoneX die Entwicklung.
Alcoa mit gemischten Quartalsergebnissen
Der Aluminiumproduzent Alcoa meldete zwar Ergebnisse für das vierte Quartal, die über den Erwartungen lagen, doch Analysten der UBS zeigen sich zurückhaltend. Das bereinigte EBITDA von 546 Millionen Dollar übertraf zwar die Konsensschätzungen, wurde jedoch durch einmalige CO2-Gutschriften in Höhe von etwa 57 Millionen Dollar gestützt. Ohne diese Sondereffekte hätten die Ergebnisse die Erwartungen verfehlt, so die Experten.
Die Analysten weisen zudem darauf hin, dass ein prognostizierter Aufbau des Betriebskapitals und ein potenzieller Anstieg der Nettoverschuldung im ersten Quartal gegen baldige Aktienrückkäufe sprechen. Alcoa plant den Verkauf eines älteren US-Vermögenswerts in der ersten Jahreshälfte 2026. Die Aktie verlor 1,5 Prozent.
Palmölpreise unter Druck
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Zur AktienanalyseAn den asiatischen Rohstoffmärkten gaben die Palmölpreise nach. Die schwache Performance konkurrierender Pflanzenöle und Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye belasteten die Notierungen. Der April-Kontrakt an der Bursa Malaysia Derivatives schloss 23 Ringgit niedriger bei 4.174 Ringgit pro Tonne.
Analysten von Kenanga Futures sehen jedoch begrenztes Abwärtspotenzial. Die saisonal niedrigere Produktion in den Hauptanbauländern Indonesien und Malaysia sowie Käufe während der Festtage stützen die Preise. Zudem macht der Preisabschlag von Palmöl gegenüber Sojaöl das Produkt für Abnehmer attraktiver. Die Experten identifizieren eine Unterstützung bei 4.115 Ringgit und einen Widerstand bei 4.225 Ringgit pro Tonne.


