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Ed Sheeran bat Milliardär Kraft um Millionen-Spende nach Macklemore-Streit

Ed Sheeran bat Milliardär Robert Kraft um zwei Millionen Dollar Spende nach Macklemore-Ausschluss.

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Ed Sheeran bat Milliardär Kraft um Millionen-Spende nach Macklemore-Streit

Milliardär Robert Kraft hat enthüllt, dass Popstar Ed Sheeran ihn um eine Spende von zwei Millionen Dollar für humanitäre Hilfsmaßnahmen gebeten habe. Der Hintergrund: Sheeran hatte den Rapper Macklemore von seiner US-Tournee ausgeschlossen, nachdem dieser pro-palästinensische Äußerungen von der Bühne gemacht hatte. Die Angelegenheit eskalierte, als Macklemore Kraft öffentlich zu einer Millionenspende aufforderte.

Kraft, Eigentümer des NFL-Teams New England Patriots und der Kraft Group, erklärte in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme: „Ed rief mich an und bat mich, zwei Millionen Dollar zu spenden, um seine Spende zur Unterstützung der Region im Kampf gegen diese humanitäre Krise zu matchen.“ Laut Krafts Erklärung plant Sheeran zudem, andere Venue-Betreiber zu kontaktieren, um weitere Spenden zu fördern.

Der Ursprung des Konflikts

Die Auseinandersetzung begann, nachdem Macklemore während eines Auftritts im MetLife Stadium in New Jersey Anfang September pro-palästinensische Bemerkungen gemacht hatte. Sheeran entfernte den Rapper daraufhin von den verbleibenden US-Daten seiner Tournee. Macklemore schrieb in einem Instagram-Post Anfang dieser Woche, Sheeran habe ihm mitgeteilt, dass Kraft nicht zulassen werde, dass er im Gillette Stadium auftritt, das zur Kraft Group gehört.

Der Rapper fügte hinzu, Sheeran habe ihm gesagt, dass Kraft andere Stadionbetreiber mobilisiert habe. Diese hätten gemeinsam ein Ultimatum an Sheeran gestellt: Entweder Macklemore müsse die Tournee verlassen, oder Sheeran dürfe nicht in ihren Stadien auftreten.

Solidarität unter Künstlern

Die Angelegenheit weitete sich aus, als sich alle vier anderen Vorgruppen von Sheerans Tournee – Finneas, Aaron Rowe, die irische Band Beoga und die dänische Band Lukas Graham – ebenfalls von der Tournee zurückzogen. „Künstler dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden, wenn sie sich für Unterdrückte einsetzen“, schrieb Finneas auf Instagram.

Macklemore selbst äußerte sich zu der Kritik an seinen Äußerungen und stellte klar: „Antisemitismus ist real.“ Er betonte jedoch, dass Kritik an Israel und Forderungen nach „Free Palestine“ nicht mit dem Hass auf jüdische Menschen gleichgesetzt werden sollten.

Hintergrund und Ausblick

Sheerans weltweite Loop Tournee startete im Januar in Neuseeland und Australien. Die nordamerikanische Etappe begann im Juni und ist bis zum 7. November geplant. Ob die Tournee wie geplant fortgesetzt werden kann, bleibt angesichts der Absagen mehrerer Vorgruppen und der öffentlichen Auseinandersetzung abzuwarten.

Der Fall zeigt, wie stark der Nahostkonflikt mittlerweile die internationale Musikszene polarisiert. Künstler sehen sich zunehmend mit Erwartungen konfrontiert, politisch Stellung zu beziehen – oder dies zu unterlassen. Die Entscheidung Sheerans, Macklemore auszuschließen, hat eine Debatte über Meinungsfreiheit, Boykott und die Rolle von Künstlern in politischen Konflikten ausgelöst.

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