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E-Auto-Förderung: Start verzögert sich – Details zur Prämie

Die angekündigte Rückkehr der E-Auto-Förderung lässt weiter auf sich warten. Bundesumweltminister Carsten Schneider verschob die geplante Pressekonferenz auf Montag.

E-Auto-Förderung: Start verzögert sich – Details zur Prämie

Die Bundesregierung hatte bereits im vergangenen Jahr die Wiedereinführung der Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Doch die konkrete Ausgestaltung des Förderprogramms verzögert sich weiter. Eine für heute angesetzte Pressekonferenz von Bundesumweltminister Carsten Schneider wurde kurzfristig auf Montag verschoben – es besteht noch Klärungsbedarf bei wichtigen Details.

Basisförderung von 3.000 Euro geplant

Die Grundprämie soll 3.000 Euro betragen, wobei die tatsächliche Förderhöhe von mehreren Faktoren abhängt. Entscheidend sind das zu versteuernde Haushaltseinkommen und der Familienstand. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro jährlich, wobei Familien mit Kindern von höheren Grenzen profitieren sollen.

Gefördert werden sollen Neufahrzeuge, die erstmals im Inland zugelassen werden – sowohl beim Kauf als auch beim Leasing. Unklar bleibt bislang die Behandlung von Plug-in-Hybriden, die sowohl elektrisch als auch mit Verbrennungsmotor fahren können.

Antragstellung frühestens ab Mai möglich

Die Beantragung der Prämie soll über ein Online-Portal erfolgen. Laut Medienberichten ist dieses jedoch noch nicht einsatzbereit. Experten gehen davon aus, dass Anträge frühestens ab Mai gestellt werden können.

Relevanz für Automobilaktien

Für Anleger bleibt die E-Auto-Förderung ein wichtiger Faktor bei der Bewertung deutscher Automobilhersteller. Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz könnten von einer Belebung der Nachfrage profitieren. Die verzögerte Umsetzung sorgt jedoch für anhaltende Unsicherheit am Markt. Auch Zulieferer wie Infineon oder Continental dürften die Entwicklung genau beobachten.

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