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DWS und Partner planen Euro-basierten Stablecoin

Allunity: Die Brücke zwischen traditionellem und digitalem Finanzsystem in Europa

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DWS und Partner planen Euro-basierten Stablecoin

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat heute angekündigt, gemeinsam mit dem niederländischen Handelshaus Flow Traders und dem Krypto-Spezialisten Galaxy Digital Holding ein Joint Venture namens Allunity zu gründen. Dieses Unternehmen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, einen Stablecoin auf Euro-Basis einzuführen und die Nutzung von Blockchain-basierten Vermögenswerten zu intensivieren. Mit dieser Initiative will die DWS das Potenzial der tokenisierten Ökonomie weiter erschließen und in den wachsenden Markt für Kryptowährungen eintreten.

Stablecoins sind eine besondere Form von Kryptowährungen, die sich von stark schwankenden Coins wie Bitcoin unterscheiden. Sie sind an traditionelle Währungen wie den Euro oder den Dollar gekoppelt und bilden diese 1:1 nach. Dies geschieht durch die Sicherung der Coins mit realen Vermögenswerten wie Dollar, Euro oder Staatsanleihen. Aufgrund ihrer geringen Volatilität sind Stablecoins besonders bei Investoren beliebt, da sie schnelle und nahezu rund um die Uhr Transaktionen ermöglichen.

Allunity wird seinen Hauptsitz in Frankfurt haben und von Alexander Höptner, einem Experten im Bereich Kryptohandel und ehemaligen CEO der Digitalwährungsplattform Bitmex, geleitet werden. Das Unternehmen plant, in den nächsten zwölf bis 18 Monaten einen Stablecoin zu emittieren und hat vor, bei der deutschen Finanzaufsicht Bafin eine Lizenz für elektronisches Geld (E-Geld) zu beantragen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Die rechtliche Grundlage für diese Pläne bildet die im April vom europäischen Parlament beschlossene Verordnung "Markets in Crypto Assets" (MiCA), die eine einheitliche Regulierung für Kryptowährungen in der EU einführt. MiCA legt auch fest, dass Stablecoins immer vollständig gedeckt sein müssen, teilweise sogar durch Einlagen. Dies soll die Stabilität des Finanzsystems gewährleisten und Massenabhebungen ermöglichen.

Mit der Gründung von Allunity streben die beteiligten Unternehmen an, eine Brücke zwischen dem traditionellen Finanzsystem und der aufstrebenden digitalen Token-Wirtschaft zu schlagen. Die DWS als einer der größten deutschen Fondsanbieter, Flow Traders mit einem beeindruckenden Transaktionsvolumen von 2,8 Billionen Euro Vermögenswerten und Galaxy Digital als Krypto-Handels- und Vermögensverwaltungsspezialist werden ihre Infrastrukturen bündeln, um ein zentrales Finanz-Ökosystem für die Zukunft zu schaffen.

Es ist bemerkenswert, dass immer mehr Unternehmen in den Markt für Stablecoins drängen. Die gesamte Marktkapitalisierung des Stablecoin-Marktes beträgt derzeit fast 129 Milliarden Dollar, wobei die meisten dieser Coins an den US-Dollar gekoppelt sind. Euro-Stablecoins hingegen machen nur einen kleinen Teil davon aus, doch Initiativen wie Allunity und andere zeigen, dass auch in Europa Interesse an dieser Form der digitalen Währung wächst. Die Einführung eines Euro-basierten Stablecoins könnte die Entwicklung des Kryptowährungsmarktes in der Eurozone entscheidend beeinflussen.

DWS KryptowährungenStablecoin

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