DS N°7: Neuer Luxus-SUV aus Frankreich gegen VW Tiguan
Der Citroën-Ableger DS bringt seinen neuen Kompakt-SUV mit Pariser Eleganz und breiter Antriebspalette an den Start.

DS Automobiles, die Premiummarke des Stellantis-Konzerns, präsentiert mit dem DS N°7 den Nachfolger des DS7. Das 4,66 Meter lange SUV zielt auf die gehobene Kompaktklasse und tritt damit direkt gegen etablierte Modelle wie den VW Tiguan oder den Toyota RAV4 an. Die Franzosen setzen dabei bewusst auf ihr kulturelles Erbe: Pariser Chic und französische Lebenskunst sollen den Wagen aus der Masse herausheben.
Besonders im Fokus stehen Fahrkomfort und Geräuschdämmung. Die Entwickler versprechen ein besonders weiches Fahrwerk sowie eine aufwendige Isolierung des Innenraums. Mit bis zu 560 Litern Kofferraumvolumen richtet sich der Fünftürer klar an Familien, die Stil und Alltagstauglichkeit kombinieren möchten.
Antrieb: Mildhybrid und Elektro, kein Diesel mehr
Wie nahezu alle aktuellen Stellantis-Modelle basiert der DS N°7 auf einer sogenannten Multi-Energy-Plattform. Das Einstiegsmodell kommt als Mildhybrid mit einem Dreizylinder-Benziner und 107 kW (145 PS). Die vollelektrischen Varianten leisten zwischen 191 kW (260 PS) und 276 kW (375 PS) und werden mit Batterien von 74 oder 97 kWh ausgeliefert. Die angegebene Reichweite liegt je nach Konfiguration zwischen 543 und 740 Kilometern.
Allerdings streicht DS beim Generationswechsel gleich zwei Antriebsoptionen: Weder ein Plug-in-Hybrid noch ein Diesel wird künftig angeboten. Wer auf diese Varianten gesetzt hatte, schaut beim Nachfolger in die Röhre. Dieser Schritt spiegelt den branchenweiten Trend wider, der Stellantis-Aktionäre ebenso beschäftigt wie Verbraucher.
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Zur AktienanalyseBestellstart im Mai, Preise noch offen
Laut Hersteller können Interessenten den DS N°7 ab Mai bestellen, die Auslieferung ist für Herbst 2026 geplant. Konkrete Preise nennt DS bislang nicht. Als Orientierung verweist das Unternehmen auf den aktuellen DS7, der ab mindestens 49.460 Euro erhältlich ist. Angesichts des Aufpreises, den Premiummarken üblicherweise für Nachfolgemodelle verlangen, dürfte der Einstiegspreis in ähnlichen Regionen oder darüber liegen.


