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Drohnenangriffe beschädigen Amazon-Cloud-Anlagen in VAE und Bahrain

Infrastruktur der Amazon Web Services in der Golfregion durch Drohnenangriffe getroffen.

Drohnenangriffe beschädigen Amazon-Cloud-Anlagen in VAE und Bahrain

Drohnenangriffe haben Anlagen der Amazon-Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigt. Die Attacken trafen kritische Rechenzentrumsinfrastruktur in der strategisch bedeutsamen Golfregion. Über das genaue Ausmaß der Schäden und mögliche Betriebsunterbrechungen lagen zunächst keine detaillierten Angaben vor.

Die Vorfälle reihen sich in eine Serie von Drohnenangriffen ein, die zuletzt verstärkt Infrastruktureinrichtungen im Nahen Osten und der Golfregion treffen. Rechenzentren gelten als besonders sensible Ziele, da sie die digitale Infrastruktur für Unternehmen und Behörden weltweit bereitstellen. AWS betreibt in der Region mehrere sogenannte Availability Zones, also geografisch verteilte Rechenzentrumscluster.

Bedeutung der Region für den Cloud-Markt

Die Golfstaaten haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wachstumsmarkt für globale Cloud-Anbieter entwickelt. Amazon, Microsoft und Google haben erhebliche Investitionen in Rechenzentren in den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain getätigt. Für deutsche und europäische Unternehmen, die Cloud-Dienste in der Region nutzen, könnten solche Angriffe potenzielle Auswirkungen auf die Verfügbarkeit ihrer Dienste haben.

Die Sicherheit von Cloud-Infrastruktur rückt durch derartige Vorfälle stärker in den Fokus von Investoren und Unternehmenskunden. Physische Angriffe auf Datenzentren stellen eine wachsende Bedrohung für die globale digitale Wirtschaft dar. Amazon hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorfällen geäußert.

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