Drohnenangriff auf US-Botschaft in Bagdad: Explosion erschüttert Diplomatenviertel
Erneuter Angriff auf US-Einrichtungen im Irak – nur einen Tag nach einer Serie vorangegangener Attacken.

Ein Drohnenangriff hat die US-Botschaft in Bagdad ins Visier genommen. Am frühen Mittwochmorgen war in dem Gebiet eine Explosion zu hören, wie Sicherheitskreise gegenüber Reuters bestätigten. Berichte über Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor.
Bereits am Dienstag hatten Raketen- und Drohnenangriffe die US-Botschaft getroffen. Dabei wurden Sirenen ausgelöst, und in der Nähe des Diplomatenviertels war eine Explosion zu vernehmen. Mindestens drei mit Sprengstoff bestückte Drohnen nahmen zusätzlich eine diplomatische Einrichtung der USA nahe dem internationalen Flughafen Bagdad ins Visier.
Zur Abwehr der Drohnen wurden C-RAM-Luftabwehrsysteme aktiviert. Diese Systeme – kurz für Counter Rocket, Artillery and Mortar – sind speziell dafür ausgelegt, anfliegende Geschosse und Drohnen abzufangen.
Hintergrund: Eskalation im Nahen Osten
Hinter den Angriffen stehen laut Sicherheitskreisen vom Iran unterstützte Milizen im Irak. Sie agieren als Vergeltung für den seit dem 28. Februar andauernden US-israelischen Militäreinsatz gegen den Iran. Die Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak reihen sich damit in eine breitere regionale Eskalation ein.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger und Unternehmen mit Interessen im Nahen Osten sind solche Entwicklungen relevant, da sie geopolitische Risiken erhöhen und Auswirkungen auf Ölpreise sowie regionale Stabilität haben können. Der Irak ist ein bedeutender Ölproduzent und strategisch wichtiger Akteur in der Region.


