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D.R. Horton übertrifft Erwartungen dank Verkaufsanreizen

Der US-Bauträger D.R. Horton hat im ersten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen. Mit Zinsverbilligungen und kleineren Eigenheimen lockt das Unternehmen Käufer an.

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D.R. Horton übertrifft Erwartungen dank Verkaufsanreizen

Der größte US-Hausbauer D.R. Horton hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Gewinn von 2,03 US-Dollar je Aktie erzielt und damit die Analystenschätzungen von 1,93 US-Dollar übertroffen. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 4 Prozent zu. Der Umsatz ging zwar von 7,61 Milliarden auf 6,89 Milliarden US-Dollar zurück, lag aber über den Erwartungen von 6,60 Milliarden US-Dollar.

Verkaufsanreize zeigen Wirkung

Mit aggressiven Verkaufsstrategien konnte D.R. Horton die Netto-Verkaufsaufträge um 3 Prozent auf 18.300 Eigenheime steigern. Das in Arlington, Texas, ansässige Unternehmen setzt dabei auf Hypothekenzinsverbilligungen und bietet kleinere sowie günstigere Eigenheimoptionen an. Diese Maßnahmen zielen auf Käufer ab, die ihre Kaufentscheidung aufgrund hoher Inflation und gestiegener Zinsen aufgeschoben hatten.

Geschäftsführender Vorsitzender David Auld erklärte, die Verkaufsanreize würden im Geschäftsjahr 2026 weiterhin erhöht bleiben. Er warnte jedoch, dass der Erschwinglichkeitsdruck und die verhaltene Verbraucherstimmung die Nachfrage nach neuen Eigenheimen weiter belasten würden.

Hypothekenzinsen deutlich gesunken

Die Rahmenbedingungen am US-Immobilienmarkt haben sich zuletzt verbessert. Der Durchschnittszinssatz für die gängige 30-jährige Festhypothek sank laut Freddie Mac auf 6,06 Prozent – der niedrigste Stand seit mehr als drei Jahren. Im Vorjahr lag der Zinssatz noch bei durchschnittlich 7,04 Prozent.

Präsident Donald Trump hat die staatlich geförderten Unternehmen Freddie Mac und Fannie Mae angewiesen, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu kaufen, um die Kreditkosten weiter zu senken. Zudem plant Trump ein Verbot für institutionelle Investoren beim Kauf von Einfamilienhäusern. "Menschen leben in Häusern, keine Konzerne", schrieb Trump in einem Truth Social-Post.

Ausblick bleibt verhalten

Trotz der positiven Quartalszahlen bleiben die US-Bauträger vorsichtig. Die hohen Lebenshaltungskosten und die unsichere Wirtschaftslage dämpfen die Kaufbereitschaft potenzieller Eigenheimkäufer. D.R. Horton wird daher seine Strategie mit Verkaufsanreizen fortsetzen, um im wettbewerbsintensiven Markt bestehen zu können.

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