ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Dollar schwächelt vor US-Arbeitsmarktdaten – Asiatische Währungen profitieren deutlich

Australischer Dollar auf Dreijahreshoch, während Yuan trotz schwacher Inflationsdaten stabil bleibt.

Dollar schwächelt vor US-Arbeitsmarktdaten – Asiatische Währungen profitieren deutlich

Die meisten asiatischen Währungen verzeichneten am Mittwoch Kursgewinne, während der US-Dollar seine jüngsten Verluste vor wichtigen Arbeitsmarktdaten weiter ausweitete. Der Dollar-Index fiel im asiatischen Handel um 0,1 bis 0,2 Prozent und setzte damit die Schwäche vom Wochenbeginn fort. Auslöser waren enttäuschende US-Einzelhandelsumsätze für Dezember, die Sorgen über eine Verlangsamung der Konsumausgaben schürten.

Investoren richten ihren Blick nun auf die US-Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) für Januar, die im Tagesverlauf veröffentlicht werden. Weitere Schwächesignale vom Arbeitsmarkt könnten den Dollar zusätzlich belasten. Am Freitag folgen dann die US-Verbraucherpreisdaten, die weitere Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve liefern könnten.

Australischer Dollar erreicht Dreijahreshoch

Der Australische Dollar gehörte zu den Spitzenreitern in der Region und stieg um 0,7 Prozent auf 0,7125 US-Dollar – den höchsten Stand seit drei Jahren. Rückenwind erhielt die Währung durch restriktive Signale der Reserve Bank of Australia (RBA). Der stellvertretende Gouverneur Andrew Hauser betonte, dass die Inflation nach wie vor zu hoch sei und die aktuellen Zinssätze nicht ausreichend restriktiv seien.

Die RBA hatte erst vergangene Woche die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben – die erste Erhöhung seit zwei Jahren. Hausers Äußerungen deuten darauf hin, dass weitere Zinsschritte in diesem Jahr möglich sind. Anleger warten nun gespannt auf die Inflationsdaten für das erste Quartal, um die weitere geldpolitische Richtung einschätzen zu können.

Chinesischer Yuan zeigt sich unbeeindruckt

Der chinesische Yuan bewegte sich kaum und notierte bei etwa 6,91 Yuan je Dollar, nahe seinem niedrigsten Stand seit Mai 2023. Die Währung reagierte nicht auf schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten für Januar. Der Verbraucherpreisindex enttäuschte, während der Erzeugerpreisindex den 40. Monat in Folge schrumpfte – ein klares Signal für anhaltenden Deflationsdruck.

Die Daten waren allerdings teilweise durch das chinesische Neujahrsfest verzerrt, das in diesem Jahr später stattfindet. Die Feiertage, die üblicherweise durch hohe Konsumausgaben geprägt sind, fielen 2025 auf Ende Januar. Dennoch unterstreichen die Zahlen die Notwendigkeit weiterer Konjunkturmaßnahmen aus Peking, um die wirtschaftliche Dynamik zu stärken.

Japanischer Yen legt deutlich zu

Der Japanische Yen gehörte ebenfalls zu den Hauptprofiteuren der Dollar-Schwäche. Das Währungspaar USD/JPY fiel um 0,5 Prozent auf rund 153,6 Yen – den niedrigsten Stand seit fast zwei Wochen. Der Yen weitete seine jüngsten Gewinne nach dem Erdrutschsieg von Premierministerin Sanae Takaichi im japanischen Unterhaus aus.

Die Währung zeigte sich weitgehend unbeeindruckt von Sorgen über hohe japanische Staatsausgaben, nachdem Regierungsvertreter mehrfach vor möglichen Interventionen gewarnt hatten. Die japanischen Märkte blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Auch andere asiatische Währungen profitierten von der Dollar-Schwäche: Der Singapur-Dollar legte um 0,1 Prozent zu, während der südkoreanische Won mit einem Plus von 0,3 Prozent nachzog. Die Indische Rupie zeigte sich hingegen leicht schwächer und verharrte bei 90,5 Rupien je Dollar.

DollarAsiatische WährungenAustralischer DollarYuanUs-ArbeitsmarktNonfarm PayrollsReserve Bank Of AustraliaJapanischer Yen

Disclaimer