ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Dollar-Crash und Gold-Rally: Globale Flucht aus US-Anlagen

Der US-Dollar erlebt den stärksten Einbruch seit Monaten, während Gold neue Höchststände erreicht. Auslöser ist eine eskalierende Grönland-Krise zwischen Trump und Europa.

Dollar-Crash und Gold-Rally: Globale Flucht aus US-Anlagen

Die globalen Finanzmärkte erleben am Dienstag einen dramatischen "Sell America"-Trend. Der US-Dollar-Index stürzte um fast 1% ab – der größte Tagesverlust seit der Einführung extremer Zölle im April. Gleichzeitig kletterte der Goldpreis auf neue Rekordhöhen, während US-Anleihen massiv unter Druck gerieten.

Auslöser der Marktturbulenzen sind neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump gegen europäische Länder im Zusammenhang mit seinem Bestreben, Grönland zu übernehmen. Trump kündigte Abgaben an, die am 1. Februar mit 10% beginnen und bis 1. Juni auf 25% steigen sollen.

Massive Verluste an den US-Börsen

Die Reaktion der Märkte war heftig: Die Futures des Dow Jones Industrial Average brachen um fast 700 Punkte ein. S&P 500 und Nasdaq 100 Futures verloren jeweils mehr als 1%. US-Staatsanleihen erlitten deutliche Kursverluste, was die Renditen in die Höhe trieb.

Der Euro legte gegenüber dem Dollar um 0,7% zu. Edelmetalle profitierten als klassische Krisenwährungen: Gold und Silber erreichten neue Höchststände, da Investoren sichere Häfen suchten.

Europa bereitet Gegenmaßnahmen vor

Die Europäische Union reagierte mit einer Dringlichkeitssitzung auf Trumps Forderungen. Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen stellte klar: "Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und halten am Dialog, am Respekt und am Völkerrecht fest." Das Kaufgesuch für die arktische Insel wurde erneut abgelehnt.

Europäische Beamte erwägen laut Berichten den Einsatz von Gegenzöllen und anderen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen die USA. Besonders Trumps Drohung, französischen Wein mit Zöllen zu belegen, schürt die Befürchtung, die USA seien kein verlässlicher Handelspartner mehr.

Langfristige Risiken für US-Märkte

Guha von Evercore ISI warnt, dass globale Investoren "versuchen, ihr Engagement in den volatilen und unzuverlässigen USA zu reduzieren oder abzusichern". Der fallende Dollar und steigende Euro signalisieren einen fundamentalen Vertrauensverlust.

Die Auswirkungen könnten schwerwiegend und langfristig sein, falls Trump seinen Kurs nicht umkehrt oder einen Kompromiss findet. Einige Investoren befürchten sogar, dass europäische Länder ihre US-Vermögenswerte als Machtdemonstration abstoßen könnten.

Internationale Märkte unter Druck

Auch die globalen Börsen litten: Der paneuropäische Stoxx 600 fiel um rund 1%, asiatische Märkte verzeichneten ebenfalls Verluste. Russ Mould von AJ Bell sieht darin auch eine Reaktion auf die hohen Bewertungen amerikanischer Aktien, die nahe Allzeithochs notieren und den Löwenanteil der globalen Marktkapitalisierung einnehmen.

Investoren suchen nach Wegen, ihr konzentriertes US-Engagement zu reduzieren – ein Trend, der als "TACO" (Trump Avoidance, Currency Outflows) bezeichnet wird und die Märkte noch länger beschäftigen könnte.

Us-DollarGoldpreisTrump ZölleGrönland KriseSell America

Disclaimer