ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Die Grüne Revolution könnte für Containerschiffe ein Segen sein

Der Grund ist allerdings dass der Import von Rohstoffen aus Asien im Vergleich jetzt billiger ist.

Die Grüne Revolution könnte für Containerschiffe ein Segen sein

Produktentanker, die in Europa operieren, könnten aufgrund der "grünen" Revolution, die auf dem Kontinent im Gange ist, einen willkommenen Anstieg der Nachfrage erfahren. In seinem jüngsten Wochenbericht schreibt der Schiffsmakler Gibson: "Es besteht kein Zweifel, dass die grüne Revolution im Gange ist und Europa wohl ihr Epizentrum ist. Der europäische Energiesektor hat seit mehr als einem Jahrzehnt mit Gegenwind zu kämpfen, da Raffinerien in Übersee oft im Vorteil waren. Sei es durch ausgefeiltere Raffinerien, günstigere Rohstoffkosten oder in vielen Fällen durch beides. Covid-19 war nur ein weiterer Faktor, der die Bedeutung der europäischen Raffinerie weiter schwinden ließ und letztlich zu einer weiteren Runde von Kapazitätsschließungen führte. Doch nun sehen die europäischen Energiekonzerne zunehmend eine Chance, ihre Geschäftsmodelle neu auszurichten, um den wachsenden Umweltdruck auf ihre Unternehmen zu nutzen und Zugang zu staatlichen Subventionen zu erhalten. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel der Europäischen Union, den Ausstoß von Treibhausgasen (THG) bis 2030 um 55 % zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Während die Strategien zur Erreichung der Klimaneutralität unterschiedlich sind, investieren die meisten Energiekonzerne in Biokraftstoffe als Teil ihrer Strategien zur Erreichung ihrer Klimaziele". Laut Gibson "plant Total unter anderem, seine landumschlossene Raffinerie Grandpuits in eine Biokraftstoffanlage mit einer Kapazität von 400.000 Tonnen/Jahr umzuwandeln, die erneuerbaren Diesel, nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) und erneuerbares Naphtha zur Versorgung der lokalen Märkte produziert. In Italien erwägt ENI eine Ausweitung der Biokraftstoffproduktion mit möglichen Erweiterungen an bestehenden Anlagen sowie eine mögliche Umrüstung der Raffinerie in Livorno bis 2024. ENI hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 bis zu 5 Millionen Tonnen/Jahr Biokraftstoff zu produzieren, was weitere Investitionen und Erweiterungen erfordert. Zusammengenommen werden die Pläne von Total und ENI wahrscheinlich dazu führen, dass bis zu 177.000 b/d an Rohölimporten durch ein viel kleineres Volumen an Bio-Rohstoffen ersetzt werden. Der Schiffsmakler fügte hinzu, dass Saras auch in Italien erwägt, die Produktion von hydriertem Pflanzenöl (HVO) in seiner Anlage auf Sardinien auf 250.000 - 300.000 Tonnen/Jahr mehr als zu verdoppeln. Dazu muss das Unternehmen mehr Rohmaterial wie Palm- und Pflanzenöle beziehen. In Spanien plant Repsol bis 2023 den Bau einer Biokraftstoffanlage, die 250.000 Tonnen/Jahr Biokraftstoff produzieren kann. Die Anlage wird recycelte Materialien als Ausgangsmaterial verwenden. In Deutschland investiert Shell in die Rheinland-Raffinerie, um mit grünem Strom synthetischen Düsenkraftstoff und Naphtha zu produzieren. Wie bei den meisten umweltfreundlichen Investitionen wird der Umfang mit einer Produktion von nur 100.000 Tonnen/Jahr bis 2025 klein beginnen. In Finnland plant Neste, die Raffination in der Anlage in Naantali (58.000 Tagestonnen) einzustellen und die Produktion von SAF in allen Raffinerieanlagen weltweit zu erhöhen. Das Unternehmen hat außerdem Rotterdam als Standort für eine Biokraftstoff-Raffinerie ausgewählt und plant, dort bis Ende 2023 500.000 Tonnen SAF zu produzieren".

EnergiewendeTotalShellEuropa

Disclaimer