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Devon Energy: Jefferies stuft hoch und sieht 37% Aufwärtspotenzial

Das Investmenthaus Jefferies hebt Devon Energy auf „Buy" und nennt die Aktie zu günstig, um sie zu ignorieren.

Devon Energy: Jefferies stuft hoch und sieht 37% Aufwärtspotenzial

Das Investmenthaus Jefferies hat Devon Energy (DVN) von „Hold" auf „Buy" hochgestuft und sieht trotz nachlassender Ölpreise erhebliches Aufwärtspotenzial für den US-amerikanischen Öl- und Gasproduzenten. Gleichzeitig wurde das Kursziel von 53 auf 62 US-Dollar angehoben – ein impliziertes Aufwärtspotenzial von 37 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag. Analyst Lloyd Byrne begründete die Hochstufung mit mehreren bevorstehenden Katalysatoren, die die Aktie sowohl absolut als auch relativ beflügeln dürften.

„Devon ist zu günstig, um es angesichts der Katalysatoren zu ignorieren", schrieb Byrne in einer Mitteilung an Kunden. „Rücksetzer am vorderen Ende der Ölkurve schaffen Gelegenheiten, und DVN verfügt über mehrere Katalysatoren für eine absolute und relative Outperformance nach Abschluss der Fusion", so der Analyst weiter. Die Einschätzung unterstreicht, dass die Investmentstory bei Devon Energy nicht allein vom Ölpreis abhängt.

Bewertung deutlich unter Marktdurchschnitt

Tatsächlich wird Devon Energy laut FactSet-Daten mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von lediglich 8,28 gehandelt. Zum Vergleich: Der breite US-Leitindex S&P 500 kommt auf ein KGV von mehr als 21 – Devon ist damit erheblich günstiger bewertet als der Marktdurchschnitt. Für wertorientierte Anleger stellt diese Diskrepanz ein potenziell attraktives Einstiegsniveau dar.

Die Ölpreise stehen derzeit unter Druck. Hintergrund ist ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran, der die Risikoprämie im Ölmarkt gedrückt hat. Die Futures für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) notierten zuletzt bei 94,94 US-Dollar – ein Wochenminus von fast 7 Prozent. Auch Terminkontrakte mit späterer Fälligkeit im Jahr deuten auf niedrigere Preise hin.

Fusion mit Coterra Energy als zentraler Kurstreiber

Trotz des schwierigen Ölpreisumfelds hat die Devon-Aktie im bisherigen Jahresverlauf bereits rund 24 Prozent zugelegt. Als wesentlicher Treiber gilt der in dieser Woche abgeschlossene Zusammenschluss mit Coterra Energy. Die Transaktion soll Synergien in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar generieren, was laut Jefferies die Aktie weiter beflügeln dürfte.

Darüber hinaus signalisiert das Unternehmen die Bereitschaft, sich von Nicht-Kernaktivitäten zu trennen – darunter das Marcellus-Schiefer-Projekt. Analyst Byrne zufolge könnte ein solcher Schritt „Schulden abbauen und die Renditen steigern". Derartige Portfolio-Bereinigungen werden an der Wall Street in der Regel positiv aufgenommen, da sie die operative Fokussierung stärken und Kapital für Aktionäre freisetzen.

Die Einschätzung von Jefferies deckt sich weitgehend mit dem Konsens der Wall Street. Von den 28 Analysten, die Devon Energy laut LSEG-Daten beobachten, bewerten 24 die Aktie mit „Buy" oder „Strong Buy". Das breite Vertrauen der Analystengemeinde verleiht der Hochstufung zusätzliches Gewicht und deutet darauf hin, dass die Investmentstory bei Devon Energy über einzelne Häuser hinaus überzeugt.

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