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Deutsches Umweltministerium belegt Tesla mit Strafe

Beim Bau der Gigafabrik soll der Konzern Abwassertanks ohne Genehmigung gebaut haben.

Deutsches Umweltministerium belegt Tesla mit Strafe

Das brandenburgische Umweltministerium behauptet, dass Tesla Inc. (NASDAQ: TSLA) ohne Genehmigung Abwassertanks in ihrer Gigafactory gebaut hat. Diese illegale Bautätigkeit auf dem geplanten Fabrikgelände in Brandenburg hat Tesla ein Bußgeld gekostet. Der Elektroautohersteller Tesla hat drei Chemietanks gebaut, ohne das Umweltministerium um Erlaubnis zu fragen. Daraufhin besuchten staatliche Kontrolleure die Baustelle, um weitere illegale Arbeiten am 9. Juli zu untersuchen.  Ursprünglich hatte Tesla angekündigt, die Gigafactory am 1. Juli zu eröffnen, doch nun wurde die Eröffnung auf später in diesem Jahr verschoben. Allerdings hat das Brandenburger Ministerium noch nicht für alle von Tesla eingereichten Baupläne eine Genehmigung erteilt. Daher könnte sich auch dieser Zeitplan verschieben.  Tesla baut die Gigafactory für 5,8 Milliarden Dollar. Im vergangenen Monat hat das Bauteam die Pläne überarbeitet und eine Batterieproduktionsanlage, die größte der Welt, eingeplant. Tesla kündigte dieses Projekt bereits 2019 an, mit dem Zentrum in Grünheide, 30 KM von Berlin entfernt. Viele Umweltgruppen waren dagegen und protestierten, um das Fabrikprojekt zu stoppen. In der Zwischenzeit hat sich das Unternehmen bei den Ministerien beschwert, um alle erforderlichen Genehmigungen zu erhalten.  Seit Beginn des Projekts gab es Kontroversen, dass sie zu viel Wasser verbrauchen (1,42 Mio. Kubikmeter pro Jahr) und den Schutz der Tierwelt gefährden und Abholzung verursachen. Tesla hat jedoch Pläne, eine Wasserrecyclinganlage zu bauen, um Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Elon Musk besuchte den Bau der Gigafactory im Mai und drückte seine Ungeduld mit dem Ministerium aus und meinte, es hätte weniger kompliziert sein können. Als Antwort auf die Beschwerde über den Wasserverbrauch sagte er, dass sie keine Anlage in einer Wüste bauen würden. Daraufhin kündigte das Umweltministerium an, dass sie im Juni mit einer schweren Dürre konfrontiert werden könnten. Wenn das Werk eröffnet ist, wird es fast 12.000 Arbeitsplätze bieten und 500.000 Autos pro Jahr produzieren. Aber leider ist Berlin in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich schwach, so dass die Politik Tesla zur Seite steht, um das zu ändern.  Das Brandenburger Umweltministerium führt ein Anhörungsverfahren mit den Bürgern über die Baupläne durch, bei dem alles steht. Bei einem solchen Verfahren gingen bisher fast 400 Beschwerden beim Ministerium ein.

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