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Deutsche Telekom erzielt Rekordgewinne

Wachstum durch starke US-Tochter und Neukunden im Glasfasernetz

Deutsche Telekom erzielt Rekordgewinne

Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz und Gewinn erneut steigern können. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 115,77 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 6,2 Prozent auf 43,02 Milliarden Euro. Der Konzern konnte durch die Gewinnsteigerung die Erwartungen der Analysten erfüllen. Der Nettogewinn lag bei 11,2 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch 17,8 Milliarden Euro erzielt wurden. Der Rückgang des Nettogewinns ist durch einen positiven Sondereffekt im Vorjahr, der durch den Verkauf von Funktürmen zustande kam, beeinflusst worden.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber war erneut die US-Tochter T-Mobile, die mit überraschend starken Geschäftszahlen und einem positiven Ausblick für Aufsehen sorgte. Aber auch in Europa konnte das Unternehmen zulegen, insbesondere im operativen Segment, das nun bereits das siebte Jahr in Folge ein Gewinnwachstum verzeichnete. Einzig im Deutschland-Geschäft gab es im vierten Quartal einen leichten Rückgang von 0,2 Prozent. Der Grund für diese Entwicklung wurde auf die politische Lage in Berlin zurückgeführt, nachdem der Bruch der Ampel-Koalition weniger öffentliche Aufträge zur Folge hatte. Dennoch hatte dies keine Auswirkungen auf die Kundengewinnung, da die Telekom 2024 insgesamt 1,2 Millionen Neukunden hinzugewinnen konnte, ein Drittel davon im Glasfasernetz.

Als Ergebnis dieser positiven Entwicklung soll den Aktionären eine Rekord-Dividende von 90 Cent pro Aktie ausgeschüttet werden, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den 77 Cent des Vorjahres darstellt. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung im April. Für das laufende Jahr rechnet die Deutsche Telekom erneut mit einer Gewinnsteigerung. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) soll voraussichtlich um etwa 4,5 Prozent auf rund 44,9 Milliarden Euro wachsen. Die Prognosen liegen damit leicht unter den Erwartungen der Analysten.

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