Deutsche Glasfaser fehlt auf Fiberdays: Branche rätselt über Zukunft
Auf der wichtigsten deutschen Glasfasermesse glänzte der Netzausbauer Deutsche Glasfaser durch Abwesenheit.

Die Glasfasermesse Fiberdays in Frankfurt verzeichnete Ende März ein Rekordjahr: mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher. Unter den 318 Ausstellern fehlte jedoch ausgerechnet einer der bekanntesten Namen der Branche – die Deutsche Glasfaser. Das Fachpublikum registrierte die Abwesenheit des Unternehmens deutlich.
Noch im Vorjahr hatte die Deutsche Glasfaser auf der Messe mit einem großzügigen Stand präsent war und Besucher mit kostenlosem Cappuccino, Bier und Butterbrezeln bewirtete. Der Kontrast zum diesjährigen Nichterscheinen könnte kaum größer sein. In der Branche gilt die Messepräsenz als wichtiges Signal für Stabilität und Wachstumsambitionen.
Kritische Phase für den Netzausbauer
Das Fehlen auf der Fiberdays reiht sich in eine Reihe von Fragezeichen rund um die Deutsche Glasfaser ein. Das Unternehmen steht nach Informationen der Wirtschaftswoche vor entscheidenden Tagen. Für Investoren und Beobachter des deutschen Telekommunikationsmarkts ist die Entwicklung des Unternehmens von besonderer Bedeutung.
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Zur AktienanalyseDer Glasfaserausbau in Deutschland gilt als einer der wichtigsten Infrastrukturtrends der kommenden Jahre. Zahlreiche Anbieter kämpfen um Marktanteile im lukrativen Breitbandmarkt. Das Verhalten der Deutschen Glasfaser auf der Leitmesse der Branche dürfte Analysten und Wettbewerber gleichermaßen aufhorchen lassen.


