ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Deutsche Börse profitiert von Turbulenzen – Aktie mit Aufholpotenzial

Trotz KI-Ängsten glänzt die Deutsche Börse mit starken Zahlen und soliden Wachstumsperspektiven für Privatanleger.

Deutsche Börse profitiert von Turbulenzen – Aktie mit Aufholpotenzial

Die Aktie der Deutschen Börse notiert noch immer deutlich unter ihren Höchstkursen aus dem Vorjahr. Der Hauptgrund: Investoren befürchten, dass Künstliche Intelligenz das Beratungs- und Analysegeschäft mit professionellen Kunden massiv unter Druck setzen könnte. Diese Sorge drückt auf die Bewertung – obwohl die aktuellen Zahlen ein ganz anderes Bild zeichnen.

Denn in den Geschäftsergebnissen ist von diesen Ängsten bislang nichts zu spüren. Im Gegenteil: Das Kerngeschäft mit Derivaten, das knapp die Hälfte der operativen Gewinne beisteuert, läuft auf Hochtouren. Gerade die Marktturbulenzen, die durch KI-Euphorie und KI-Skepsis ausgelöst werden, treiben die Nachfrage nach Absicherungsinstrumenten in die Höhe – und davon profitiert die Deutsche Börse direkt.

KI als Chance statt Bedrohung

Auch auf der Technologieseite zeigt sich ein überraschend positives Bild. Um Künstliche Intelligenz effizient einzusetzen, brauchen Finanzinstitutionen umfangreiche Daten und leistungsfähige Plattformen. Genau das liefert der Börsen-Ableger SimCorp – und positioniert die Deutsche Börse damit als Profiteur des KI-Trends statt als dessen Opfer.

Hinzu kommt ein stabiles und lukratives Hintergrundgeschäft: Die Abwicklung, Verwahrung und Besicherung von Wertpapieren macht rund ein Drittel der Gewinne aus und ist damit der zweitstärkste Ertragspfeiler des Konzerns. Besonders attraktiv: Das gestiegene Zinsniveau sorgt dafür, dass die milliardenschweren Hinterlegungen deutlich mehr Marge abwerfen als in Niedrigzinsphasen.

Starkes erstes Halbjahr – Jahresziele in Reichweite

Die Zahlen für das erste Halbjahr sprechen eine klare Sprache. Der Umsatz legte um sieben Prozent zu, der Nettogewinn sogar um elf Prozent. Auf dieser Basis erscheinen die Jahresziele gut erreichbar: Die Deutsche Börse peilt ein Geschäftsvolumen von 6,4 Milliarden Euro sowie einen Nettogewinn von mehr als 2,2 Milliarden Euro an.

Für Privatanleger ergibt sich daraus ein interessantes Bild. Die Bewertung der Aktie spiegelt noch immer die KI-Ängste wider, während das operative Geschäft robust wächst. Diese Diskrepanz zwischen Kursniveau und fundamentaler Stärke könnte sich als Einstiegsgelegenheit erweisen – denn es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Aktie ihre alten Topkurse wieder erreicht.

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