Deutsche Bank: Immobilienpreise steigen bald wieder
Die Deutsche Bank prognostiziert baldige Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt

Eine Marktstudie der Deutschen Bank besagt, dass die jüngsten Preisrückgänge am Immobilienmarkt nur eine vorübergehende Delle darstellen könnten. Das Hauptpreistreiber sei die fundamentale Angebotsknappheit, besonders in den bevölkerungsreichsten Städten wie Berlin, Frankfurt, Hannover, Heidelberg, Köln, Leipzig, Stuttgart und München. Zudem würden die Mieten bereits wieder anziehen und die anhaltende Inflation könnte die Eigenschaft von Immobilien als Inflationsschutz wieder in den Vordergrund rücken. Auch eine längere Phase negativer Realzinsen könnte einen Investitionsanreiz darstellen. Immerhin dürften in diesem Szenario nahezu alle Kapitalanlagen an Wert einbüßen, argumentiert Möbert. Die Immobilienpreise könnten dann erneut unter Druck geraten.
Allerdings ist der Ausblick der Deutschen Bank unter wichtigen Vorbehalten. Sollte die Inflation auf absehbare Zeit nicht unter das Zwei-Prozent-Ziel der Geldpolitik fallen, drohe eine weitere Straffung der Zinsen, warnt die Studie. Auch wenn die Europäische Zentralbank noch nicht am Ende ihres restriktiven Zinskurses angelangt ist, erwartet die Deutsche Bank - wie viele andere Analysten - einen Zinsgipfel bereits in diesem Jahr. Für die fünf- bis zehnjährigen Hypothekenzinsen prognostizieren die Experten bis zum Jahresende einen kaum veränderten Stand von 3,6 Prozent.
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