DAX unter Druck: Zollangst schlägt Nvidia-Rekord und starke DAX-Zahlen

Die Zollpolitik der US-Regierung hält die Frankfurter Börse fest im Griff. Während Nvidia mit einem Quartalsumsatz von 68,1 Milliarden Dollar alle Erwartungen übertraf und die Wall Street beflügelte, dominieren am deutschen Aktienmarkt die Sorgen um mögliche Folgeschäden durch die neu eingeführten US-Zölle. Der DAX startet mit rund 25.100 Punkten in den Handelstag – ein Minus von etwa 75 Zählern gegenüber dem Vortag.
Seit der US-Regierung einen weltweiten Basiszollsatz von zehn Prozent eingeführt hat, herrscht in der deutschen Wirtschaft erhebliche Unsicherheit. Unklar bleibt, ob es bei diesem Satz bleibt oder ob einzelne Branchen mit weiteren Aufschlägen rechnen müssen. Hinzu kommen Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursgewinnen, die den Markt zusätzlich belasten.
Dabei liefern die großen DAX-Konzerne durchaus beachtliche Zahlen. Die Deutsche Telekom profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr von einem starken Auslandsgeschäft: Sowohl Umsatz als auch Betriebsgewinn legten jeweils um knapp drei Prozent zu. Treiber waren vor allem die US-Tochter T-Mobile sowie mehrere europäische Tochtergesellschaften. Im Heimatmarkt musste der Bonner Konzern dagegen erneut leichte Rückgänge hinnehmen. Vorstandschef Tim Höttges bleibt dennoch zuversichtlich und stellt für das laufende Jahr ein Betriebsgewinnwachstum von sieben Prozent in Aussicht. Die Anleger zeigen sich wenig beeindruckt: Die T-Aktie gewinnt lediglich 0,4 Prozent.
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Zur AktienanalyseNoch besser lief es bei der Allianz: Der weltgrößte Versicherungskonzern steigerte seinen Betriebsgewinn im vergangenen Jahr um acht Prozent auf einen neuen Rekordwert von 17,4 Milliarden Euro – am oberen Ende der eigenen Prognosespanne. Starkes Wachstum, konsequente Kostendisziplin und eine deutlich gesunkene Schadensquote vor allem im Schaden- und Unfallgeschäft trieben das Ergebnis an. Die Dividende erhöht sich von 15,40 auf 17,10 Euro, und die Allianz legt das größte Aktienrückkaufprogramm ihrer Unternehmensgeschichte auf. Die Börse reagiert dennoch mit einem Minus von 1,6 Prozent – ein klassisches „Buy the rumor, sell the news


