DAX tritt auf der Stelle: Friedenshoffnungen stützen, Ölkrise belastet
Die Straße von Hormus hält die Finanzmärkte in Atem: Rund 12 Millionen Barrel Öl – etwa zwölf Prozent des weltweiten Angebots – fehlen dem Markt täglich, seit der Iran-Krieg diese Schlüsselroute zwischen Iran und Oman blockiert. Vor diesem angespannten Hintergrund schloss der DAX am Freitag nahezu unverändert bei 23.803 Punkten. Kurzzeitig übersprang der Index im Tageshoch sogar die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten, konnte dieses Niveau bei 24.043 Punkten aber nicht halten.
Im Wochenvergleich steht dennoch ein respektables Plus von rund 2,7 Prozent gegenüber dem Gründonnerstag zu Buche. Besser schlug sich der MDAX der mittelgroßen Werte, der um 1,1 Prozent auf 30.382 Punkte zulegte.
Die Zurückhaltung der Anleger zum Wochenschluss hat einen klaren Grund: Am Wochenende stehen Friedensverhandlungen der Kriegsparteien am Persischen Golf an. „Investoren hoffen auf den großen Wurf und damit auf einen dauerhaften Burgfrieden zwischen den Kriegsparteien
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