DAX tritt auf der Stelle – Friedenshoffnungen stützen den Markt

Die Straße von Hormus bleibt gesperrt, 12 Millionen Barrel Öl fehlen täglich auf dem Weltmarkt, und die Inflation in Deutschland hat den höchsten Stand seit Januar 2024 erreicht – das sind die Rahmenbedingungen, unter denen Deutschlands Leitindex DAX am Freitag in die Wochenendpause gegangen ist.
Der DAX schloss nahezu unverändert bei 23.803 Punkten. Kurzzeitig übersprang der Index im Tageshoch von 24.043 Punkten die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten, konnte dieses Niveau jedoch nicht verteidigen. Gemessen am Schlusskurs vom Gründonnerstag ergibt sich für die verkürzte Handelswoche dennoch ein respektables Plus von rund 2,7 Prozent. Deutlich stärker legte der MDAX der mittelgroßen Werte zu: Er gewann 1,1 Prozent auf 30.382 Punkte.
Leichten Rückenwind lieferte am Morgen die Wall Street, die nach der starken Osterwoche ebenfalls in einen abwartenden Modus gewechselt ist. Der entscheidende Faktor für die verhaltene Stimmung: die bevorstehenden Friedensgespräche der Kriegsparteien am Persischen Golf. „Investoren hoffen auf den großen Wurf und damit auf einen dauerhaften Burgfrieden zwischen den Kriegsparteien
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