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DAX steigt trotz Nahost-Krise, Streiks und Industriewandel

Deutschland navigiert zwischen geopolitischen Spannungen, Arbeitskämpfen und Konzernumbrüchen – der DAX zeigt sich dennoch widerstandsfähig.

DAX steigt trotz Nahost-Krise, Streiks und Industriewandel

Der DAX legte am 18. März 2026 um 0,6 Prozent auf 23.875 Punkte zu. Auslöser war eine leichte Entspannung an den Energiemärkten: Der Brent-Rohölpreis näherte sich der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, nachdem Saudi-Arabien und der Irak alternative Pipelines nutzen, um die Blockade der Straße von Hormus zu umgehen. Investoren setzen zudem auf wachsenden politischen Druck auf US-Präsident Donald Trump, die strategische Meerenge zu sichern.

Die diplomatische Lage bleibt jedoch angespannt. Frankreichs Finanzminister Roland Lescure und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas betonten, der Konflikt sei nicht Europas Krieg. Bundesaußenminister Johann Wadephul schloss einen militärisch erzwungenen Regimewechsel im Iran als unrealistisch aus – ein solcher Schritt würde die regionale Instabilität nur verschärfen.

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