DAX stabilisiert sich nach schwachem Monatsauftakt
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Nach dem Rücksetzer zu Beginn des neuen Börsenmonats haben sich die Kurse am deutschen Aktienmarkt wieder stabilisiert. Der Deutsche Aktienindex legte nach einer ruhigen Handelssitzung 0,5 Prozent auf 23.711 Punkte zu. Marktbeobachter verwiesen darauf, dass der Index weiter über der Unterstützungszone von 23.500 Punkten notierte, auch wenn es weiterhin an neuen Impulsen fehlte. Stützend wirkte die Erwartung, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche eine Zinssenkung beschließen könnte.
Auch an den US-Börsen zeigten sich freundliche Tendenzen, insbesondere im Technologiesektor. Der S&P 500 verzeichnete im frühen Handel ebenfalls Zuwächse. Experten wiesen jedoch darauf hin, dass die anhaltende Gewinnserie die Wahrscheinlichkeit für Rückschläge erhöhe. Laut einer Umfrage der Bank of America halten inzwischen 58 Prozent der professionellen Investoren Aktien für überbewertet. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass mehr als 20 Prozent des MSCI-World-Index aus Unternehmen bestehen, deren Bewertung mehr als das Zehnfache ihres Umsatzes beträgt, was Parallelen zu früheren Übertreibungsphasen hervorrufe.
Für Zurückhaltung sorgten Daten zur Inflation im Euroraum. Laut einer ersten Schätzung stiegen die Verbraucherpreise im November im Jahresvergleich um 2,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 2,1 Prozent gelegen hatten. Erwartet worden war eine unveränderte Rate. Der Anstieg wurde vor allem durch höhere Preise im Dienstleistungsbereich getragen, deren Teuerung sich von 3,4 auf 3,5 Prozent beschleunigte.
Bei den Unternehmen rückte Bayer in den Fokus. Der Konzern erhielt im milliardenschweren Rechtsstreit um mögliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Roundup Unterstützung von der US-Regierung. Der oberste Jurist der Regierung forderte den Supreme Court auf, den Fall zur Prüfung anzunehmen. Damit folgte er der Argumentation des Unternehmens, wonach die bundesbehördliche Zulassung eines Pestizids nicht durch Klagen einzelner Bundesstaaten infrage gestellt werden dürfe. Beobachter bezeichneten die Entwicklung als wichtigen Schritt, um die Belastungen aus den laufenden Verfahren zu reduzieren. Die Aktien des Unternehmens führten den gesamten Handelstag über die Gewinnerliste im DAX an und legten zeitweise bis zu 16 Prozent zu.
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Zur AktienanalyseBewegung gab es auch im Rennen um Warner Bros Discovery. Nach Insiderangaben arbeiteten Investmentbanker von Netflix, Paramount Skydance und Comcast während des Thanksgiving-Wochenendes an verbesserten Angeboten für den Medienkonzern oder Teile davon. Die Marktbewertung von Warner Bros lag zuletzt bei rund 59 Milliarden Dollar.


