DAX rutscht unter 25.000 Punkte: KI-Verkäufe und Jobdaten belasten

Starke US-Arbeitsmarktdaten haben am Freitag die Börsenstimmung zusätzlich eingetrübt: Im Mai entstanden in den USA doppelt so viele Jobs wie erwartet – eine eigentlich gute Nachricht, die Anleger jedoch aufschreckt. Denn eine robuste Wirtschaft gibt der US-Notenbank Federal Reserve mehr Spielraum, die Zinsen weiter anzuheben oder länger hochzuhalten. Zinserhöhungen aber sind Gift für Aktieninvestoren – und so weiteten sich die Verluste an den Märkten zum Wochenschluss aus.
Der DAX verlor 0,8 Prozent und schloss bei 24.759 Punkten – damit rutschte der deutsche Leitindex deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten. Auf Wochensicht summieren sich die Verluste auf rund 300 Punkte. Marktanalyst Timo Emden von Emden Research bringt die Lage auf den Punkt: „Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass.
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