DAX knapp unter 25.000: Wochenplus trotz Schlussschwäche
Die deutschen Erzeugerpreise stiegen im Mai um 2,2 Prozent zum Vorjahr – der stärkste Anstieg seit Mai 2023. Dieser Frühindikator für die Inflation rückte am Freitag in den Vordergrund, denn steigende Produktionskosten geben Unternehmen erfahrungsgemäß über kurz oder lang an die Verbraucher weiter. Damit bleibt das Thema Inflation für Anleger auch nach dem Iran-USA-Friedensdeal ein zentrales Risiko.
Der DAX schloss den Handelstag mit einem Minus von 0,16 Prozent bei 24.985 Punkten und rutschte damit kurz vor Handelsschluss doch noch unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Zählern. Über weite Strecken des Tages hatte sich der Leitindex noch knapp über dieser Schwelle gehalten. Für die Gesamtwoche ergibt sich dennoch ein solides Plus von knapp 1,5 Prozent. Das Rekordhoch bei 25.508 Punkten rückt damit wieder in greifbare Nähe.
Impulse aus den USA blieben am Freitag vollständig aus: Die Wall Street blieb wegen eines Feiertags geschlossen. Auch am sogenannten großen Verfallstag – an dem Terminkontrakte auf Indizes und Einzelaktien auslaufen – fehlten weitere Konjunkturdaten, sodass der DAX weitgehend auf sich allein gestellt war. Marktbeobachter Andreas Lipkow von CMC Markets beschreibt das Sentiment als „insgesamt leicht positiv
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