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DAX knackt neuen Rekord: Schwache US-Jobs beflügeln Börsen

9. August 2026 1 Min
DAX knackt neuen Rekord: Schwache US-Jobs beflügeln Börsen

Schwache US-Arbeitsmarktdaten haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag auf neue Höchststände getrieben – eine auf den ersten Blick paradox wirkende Reaktion, die sich bei näherer Betrachtung jedoch klar erklärt: Weniger Jobs bedeuten weniger Inflationsdruck und damit geringere Chancen auf weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed.

Der DAX schloss den Handelstag mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 26.319 Punkten und markierte im Tagesverlauf mit 26.445 Punkten ein neues Allzeithoch. Im Wochenvergleich ergibt sich damit ein beeindruckendes Plus von 2,7 Prozent. Bereits am Mittwoch hatte der Index mit 26.403 Punkten den dritten Rekordstand in Folge aufgestellt – der Aufwärtstrend zeigt sich damit als äußerst robust.

US-Arbeitsmarkt schwächer als erwartet – gut für die Börse

Der entscheidende Impuls kam am Nachmittag aus den USA: Das amerikanische Arbeitsministerium meldete für Juli einen unerwarteten Rückgang der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 23.000 Stellen. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Aufbau von 80.000 neuen Stellen gerechnet. Zusätzlich wurden die Zahlen der beiden Vormonate um insgesamt 103.000 Stellen nach unten korrigiert.

Auch die Lohnentwicklung blieb weit hinter den Erwartungen zurück: Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen lediglich um 0,1 Prozent – erwartet worden waren 0,3 Prozent. Für die Fed ist diese Kennzahl von besonderer Bedeutung, da sie Lohnsteigerungen als einen der wichtigsten Inflationstreiber betrachtet. Einzig die Arbeitslosenquote überraschte positiv: Sie fiel von 4,2 auf 4,1 Prozent.

„Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend

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