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DAX bleibt im Korrekturmodus, Nebenwerte zeigen Stärke

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DAX bleibt im Korrekturmodus, Nebenwerte zeigen Stärke

Der DAX hat zur Wochenmitte seine jüngste Schwächephase nicht abschütteln können, sich aber vom Tagestief spürbar erholt. Am Ende stand ein Minus von 0,58 Prozent auf 24.560,98 Punkte. Anleger reagierten damit weiter empfindlich auf politische Risikosignale, zugleich sorgte das Ausbleiben einer neuen Eskalation am Abend für Entlastung.

Bei den übrigen deutschen Indizes zeigte sich ein stabileres Bild, vor allem abseits der Standardwerte. Der MDAX drehte ins Plus und schloss 0,46 Prozent höher bei 30.945,30 Punkten. Der TecDAX hielt sich nahezu unverändert mit 3.650,47 Punkten, während der SDAX um 0,60 Prozent auf 17.738,85 Punkte zulegte.

Im Mittelpunkt der Einzeltitel stand die Deutsche Börse mit einem Paukenschlag aus dem M&A-Bereich. Der Börsenbetreiber will die Fondsplattform Allfunds für rund 5,35 Milliarden Euro übernehmen und damit sein Fondsgeschäft in Europa ausbauen; der Abschluss wird in der ersten Hälfte 2027 erwartet. Volkswagen lieferte unterdessen positive Signale zur Finanzlage: Die Autosparte meldete für 2025 einen freien Netto-Cashflow von rund 6 Milliarden Euro und eine Nettoliquidität von 34 Milliarden Euro – beides über den eigenen Zielmarken.

Für Bewegung sorgten außerdem Spekulationen um Qiagen, nachdem Berichte über geprüfte strategische Optionen bis hin zu einem möglichen Verkauf die Runde machten. Continental hielt an der Aussage fest, die Konzernziele 2025 voraussichtlich erreicht zu haben, verwies jedoch auf Gegenwind in der Sparte Contitech durch Umbaukosten und eine ausbleibende Markterholung. Traton legte Eckdaten vor und verwies auf einen Netto-Cashflow über der Zielspanne, während Aixtron nach einer Analysten-Hochstufung zu den auffälligeren Gewinnern im Technologiesegment zählte.

Im Ausland blieb die Tonlage freundlicher, weil die Wall Street nach politischen Signalen aus den USA in die Gewinnspur zurückfand. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq schlossen jeweils klar im Plus, nachdem angekündigte neue Zölle gegen europäische Staaten zurückgezogen wurden und zugleich ein Rahmen für ein Abkommen rund um Grönland vermeldet wurde. In Europa blieb das Bild gemischt, in Japan stand der Nikkei nach einer Verlustserie weiter unter Beobachtung, während Gold auf hohem Niveau als Absicherungsinstrument gefragt blieb.

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