Dänemark fördert neue Offshore-Windparks mit Milliarden
Geplant sind drei Projekte, die ab 2032 Millionen Haushalte versorgen sollen

Dänemark plant, den Ausbau der erneuerbaren Energien durch die Förderung von drei neuen Offshore-Windparks weiter voranzutreiben. Die Regierung kündigte an, Projekte mit einer Gesamtkapazität von drei Gigawatt auszuschreiben, die künftig rund drei Millionen Haushalte mit Strom versorgen könnten. Dabei sollen Energiefirmen mit Subventionen in Höhe von bis zu 55,2 Milliarden dänischen Kronen, umgerechnet rund 7,4 Milliarden Euro, unterstützt werden.
Die internationale Offshore-Windindustrie steht derzeit unter Druck. Steigende Kosten, höhere Zinsen und Engpässe in der Lieferkette erschweren vielen Projekten die Umsetzung. Diese Entwicklung hat weltweit dazu geführt, dass Regierungen Ausschreibungen verzögerten oder ganz aussetzten. Auch Dänemark war davon betroffen: Im Januar wurden sämtliche laufenden Offshore-Wind-Ausschreibungen gestoppt, nachdem bei der bislang größten Ausschreibung des Landes kein einziges Gebot eingegangen war. Beobachter führten dies auf das damals geltende Auktionsmodell ohne finanzielle Förderung zurück.
Mit den neuen Ausschreibungen, die im Herbst beginnen sollen, reagiert die Regierung auf die veränderten Marktbedingungen. Geplant sind zwei Projekte in der Nordsee sowie ein weiteres in den Gewässern zwischen Dänemark und Schweden. Der dänische Energieminister Lars Aagaard erklärte, dass mehr sichere grüne Energie notwendig sei, um Dänemark und Europa unabhängiger von Energieimporten aus Russland zu machen.
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Zur AktienanalyseDie finanzielle Unterstützung für die Projekte soll sich am jeweiligen Angebotspreis und an der Entwicklung der Strompreise orientieren. Die Ausschreibungen werden in zwei Phasen abgewickelt: Zwei davon laufen bis ins Frühjahr 2026, während die dritte bis Herbst 2027 angesetzt ist. Der Baubeginn und die Inbetriebnahme der Windparks sind für die Jahre 2032 beziehungsweise 2033 vorgesehen.


