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Crossroads Gold entdeckt riesiges Goldsystem in New South Wales

Crossroads Gold Corp. weist am Pambula-Projekt ein distriktweites hydrothermales Goldsystem nach und identifiziert zahlreiche ungetestete Tiefenziele.

Crossroads Gold entdeckt riesiges Goldsystem in New South Wales

Crossroads Gold Corp. (TSXV: CRG, OTCQB: CRGCF, FSE: FI1) hat den Abschluss einer umfassenden Zusammenstellung historischer Daten und einer geologischen Neuinterpretation für das Goldprojekt Pambula in New South Wales, Australien, bekanntgegeben. Die Arbeiten integrieren Bergbauaufzeichnungen, Daten des Geological Survey, strukturelle Interpretationen und historische Produktionsinformationen in einen modernen Explorationsrahmen. Das Ergebnis: ein beeindruckendes Goldsystem von distriktweitem Ausmaß mit erheblichem Explorationspotenzial in der Tiefe.

CEO Rex Motton kommentierte die Ergebnisse: „Pambula entwickelt sich zu einem beeindruckenden Goldsystem von distriktweitem Ausmaß mit starken Anzeichen für strukturelle Kontinuität und sulfidgebundene Mineralisierungen, die eine hervorragende Gelegenheit für eine systematische Exploration bieten." Motton betonte, dass der historische Rückgang des Feldes eher auf metallurgische Einschränkungen und Kapitalmangel zurückzuführen war – und nicht darauf, dass das geologische System erschöpft war.

Das Goldfeld Pambula produzierte historisch mehr als 40.000 Unzen Gold mit gewonnenen Gehalten von geschätzten 30 g/t Au. Trotz dieser beeindruckenden Produktionshistorie ist das Gebiet weiterhin erheblich unterexploriert. Lediglich 32 historische Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 2.515 Metern haben das Goldfeld bisher getestet, wobei das tiefste Loch lediglich 271 Meter erreichte und keine Bohrungen unterhalb einer vertikalen Tiefe von 230 Metern durchgeführt wurden.

Schlüsselergebnis: Bohrloch DDH-P7

Das bedeutendste historische Bohrergebnis stammt aus dem Bohrloch DDH-P7, das 16 Meter mit einem Gehalt von 2,36 g/t Au ab 94 Meter Tiefe ergab – einschließlich eines höhergradigen Abschnitts von 5 Metern mit 6,62 g/t Au. Dieses Bohrloch ist das einzige im zentralen Teil des Victory-Erzgangs, das unterhalb der alten Abbaugebiete liegt. Im unmittelbaren Bereich dieses Abschnitts wurden bislang keine Folgebohrungen durchgeführt, und die Zone bleibt in der Tiefe unterhalb von etwa 100 Metern vertikal offen.

Die Neuinterpretation der geologischen Daten zeigt, dass sich das Goldfeld Pambula innerhalb mehrerer Nord-Süd-Bruchkorridore entwickelte, die in felsitischen Vulkangesteinen in Verbindung mit der Eden-Rhyolith-Sequenz liegen. Historische Aufzeichnungen beschreiben konsistent nach Osten abtauchende Gangsysteme, breite brekziöse hydrothermale Korridore sowie mit Pyrit und Arsenopyrit assoziierte Mineralisierungen. Hinzu kommen strukturell kontrollierte Erzkörper mit Bonanza-Gehalten und eine zunehmende Sulfidmineralisierung mit der Tiefe.

Die Studie hebt auch signifikantes nicht gewonnenes Gold in historischen Abraumhalden und Sulfidkonzentraten hervor. Dies spiegelt die refraktäre Mineralisierung und die metallurgischen Einschränkungen der Betreiber im 19. Jahrhundert wider – Probleme, die moderne Verarbeitungstechnologien heute lösen können.

Ungetestete Tiefenziele mit hohem Potenzial

Crossroads hat mehrere hochprioritäre Tiefenziele identifiziert, die bislang vollständig ungetestet sind. Eine Überprüfung durch Sapphire Resources im Jahr 2018 identifizierte ein diskretes tiefes strukturelles Ziel in etwa 400 Metern Tiefe, das als Zubringerzone zum breiteren System interpretiert wird. Dieses Ziel wurde nie gebohrt. Die aktualisierte geologische Modellierung von Crossroads verortet ein weiteres hochprioritäres Ziel in etwa 250–300 Metern Tiefe von zugänglichen Bohrstandorten in der Nähe des ehemaligen Bohrlochs DDH-P7.

Darüber hinaus identifiziert die Neuinterpretation mehrere distriktweite Ziele außerhalb der historischen Abbaugebiete, darunter die magnetische Anomalie PRC32, Hidden Treasure, Morning Star, Diorite-Strukturen und den Southern Yowaka-Korridor. Diese Ziele deuten auf eine Kontinuität zwischen mehreren großen historischen Minen hin und erweitern den Explorationsrahmen erheblich.

Silber, Antimon und Gold-Pathfinder-Elemente

Neben Gold weist das Pambula-System auch Potenzial für Silber und Antimon auf. Historische Bergbauaufzeichnungen dokumentieren eine silberreiche Sulfidmineralisierung mit Vorkommen von Elektrum und Silbersulfosalzen. Antimonhaltige Sulfide, einschließlich Stibnit, wurden ebenfalls in historischen Aufzeichnungen identifiziert. Angesichts des aktuellen Fokus auf Antimon als strategisches kritisches Mineral in Australien und Kanada beabsichtigt Crossroads, das Antimon- und Silberpotenzial im Rahmen des geplanten Bohrprogramms systematisch zu bewerten.

Historische Analyseprogramme waren im Allgemeinen Einzelelement-Programme nur für Gold. Ein modernes Multi-Element-Nachanalyseprogramm, das auf Arsen, Wismut, Tellur und andere Gold-Pathfinder-Elemente abzielt, könnte ein wesentlich besseres Verständnis der Zonierung und der strukturellen Architektur des Systems liefern. Crossroads plant, den zusammengestellten Datensatz in moderne GIS- und 3D-Modelle zu integrieren, um eine systematische Exploration zu unterstützen – einschließlich struktureller Modellierung, Geochemie, Geophysik und tieferer Bohrungen.

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