Cotti Coffee startet Preisoffensive in deutschen Großstädten
Chinesische Kaffeekette unterbietet Starbucks und Co. mit Kampfpreisen ab 99 Cent

Ein neuer Akteur mischt den deutschen Kaffeemarkt auf und setzt dabei auf aggressive Niedrigpreise. Die chinesische Kette Cotti Coffee hat Anfang 2026 ihre ersten Filialen in vier deutschen Metropolen eröffnet und lockt Verbraucher mit Dumpingpreisen: Ein Espresso kostet nur 99 Cent, der Cappuccino ist für 2,79 Euro zu haben. Damit unterbietet das Unternehmen etablierte Player wie Starbucks deutlich.
Die Standorte in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Köln markieren den Markteintritt des chinesischen Konzerns in Deutschland. Mit der Preisstrategie versucht Cotti Coffee offenbar, schnell Marktanteile zu gewinnen und sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. In China zählt das Unternehmen bereits zu den größten Kaffeeketten und konkurriert dort erfolgreich mit internationalen Marken.
Aggressive Expansion auf dem europäischen Markt
Die Kampfpreise dürften etablierte Anbieter unter Druck setzen. Während eine Tasse Kaffee bei Starbucks oder anderen Premium-Ketten oft zwischen 3,50 und 5 Euro kostet, setzt Cotti Coffee bewusst auf Massenmarkt und Volumen. Diese Strategie könnte den ohnehin intensiven Wettbewerb im deutschen Kaffeegeschäft weiter verschärfen.
Für Anleger stellt sich die Frage, ob das Geschäftsmodell nachhaltig ist. Niedrigpreisstrategien erfordern hohe Besucherzahlen und effiziente Kostenstrukturen. Ob Cotti Coffee langfristig profitabel operieren kann, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Die Expansion in Europa könnte auch für börsennotierte Konkurrenten wie Starbucks oder Restaurant Brands International relevant werden.
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Zur AktienanalyseDer deutsche Kaffeemarkt gilt als hart umkämpft. Neben internationalen Ketten wie Starbucks und Costa Coffee haben auch lokale Anbieter und Bäckereiketten starke Positionen. Mit dem Eintritt von Cotti Coffee verschärft sich der Preiskampf weiter – zum Vorteil der Konsumenten, aber möglicherweise auf Kosten der Margen etablierter Unternehmen.


