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Commerzbank plant Stellenabbau und KI-Einsatz

Strategieänderung soll Effizienz steigern und Kosten senken

Commerzbank plant Stellenabbau und KI-Einsatz

Die Commerzbank plant im Rahmen ihrer neuen Strategie, die sie am 13. Februar 2025 vorstellen möchte, eine Effizienzsteigerung durch den Abbau von Arbeitsplätzen. Es wird vermutet, dass dies im niedrigen Tausenderbereich erfolgen könnte, obwohl die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen ist. Ende September 2024 beschäftigte die Commerzbank rund 39.000 Mitarbeiter. Vorstandschefin Bettina Orlopp hatte bereits im November 2024 angekündigt, dass zur Verbesserung des Verhältnisses von Kosten und Erträgen sowie der Eigenkapitalrendite Kostenmaßnahmen ergriffen werden sollen. Ein zentraler Bestandteil der geplanten Strategie ist der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um Prozesse zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.

Kritik an diesen Plänen kommt vor allem aus München, im Umfeld des potenziellen Fusionspartners Hypovereinsbank (HVB). Dort befürchtet man, dass ein massiver Stellenabbau das Geschäft der Commerzbank schädigen könnte, wenn er nicht sorgfältig geplant wird. Auch in der Vergangenheit seien bei der Commerzbank Stellenstreichungen durchgeführt worden, die negative Auswirkungen auf das Unternehmen gehabt hätten. Die HVB, die ebenfalls Arbeitsplätze reduziert hat, habe dabei jedoch eine langfristige Strategie verfolgt, um die Bank effizienter aufzustellen, ohne das Geschäft zu gefährden.

Die Commerzbank steht derzeit vor der Entscheidung, ob sie als eigenständiges Institut weiter bestehen oder von der italienischen Unicredit übernommen werden soll. Unicredit hatte im September 2024 neun Prozent der Commerzbank-Anteile erworben und sich über Derivate mittlerweile 28 Prozent der Anteile gesichert. Unicredit-Chef Andrea Orcel strebt eine vollständige Übernahme und eine Fusion mit der Hypovereinsbank an. Betriebsratschef Uwe Tschäge der HVB äußerte Bedenken, dass im Falle einer Übernahme durch Unicredit allein in Deutschland bis zu 15.000 Arbeitsplätze wegfallen könnten. Unicredit wies diese Schätzungen jedoch zurück und bezeichnete sie als unbegründet.

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