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Coca-Cola will nun mehr Anzeigen in Videos schalten

Der Konzern will dafür sein Werbebudget auf den Sozialen Medien drastisch reduzieren.

Coca-Cola will nun mehr Anzeigen in Videos schalten

Coca-Cola Consolidated Inc (NASDAQ:COKE) ist seit mehreren Jahrzehnten in der Produktion und im Verkauf von Wasser, Fruchtsaft, Eistee und Soda tätig. Kommerzielle Werbung zu bringen, um Kunden für den Kauf ihrer Produkte zu begeistern, ist keine leichte Aufgabe. Coca-Cola setzt seine TV-Spots, in denen populäre Sänger auf Berggipfeln mit Popkultur auftreten, akribisch ein, um das Publikum anzuziehen. Mit der steigenden Popularität von Streaming-Videos sagen die Verbraucher ein großes Nein zu traditionellen TV-Spots. In On-Demand-Videocentern werden während des nächtlichen Primetime-Fernsehens zur Hauptsendezeit einige Sekunden lang Anzeigen geschaltet. Coca-Cola setzt verstärkt auf die neuesten Trends, sich auf Streaming-Videos zu konzentrieren, und beschließt, die Ausgaben für herkömmliche Fernsehwerbung zu kürzen. Coca-Cola unterbrach die Ausgaben für Werbung in sozialen Medienkanälen wie Facebook, Inc. (NASDAQ:FB). Mehrere Unternehmen stellten das Sponsoring von Anzeigen auf Facebook ein, weil es Hassreden unterstützte. Die Werbeeinnahmen für Facebook fielen von 10% im Juni auf 50% im Juli. Coronavirus wirkte sich auch auf die Werbeausgaben in sozialen Medien aus. Zu den großen Marken, die Anzeigen auf Facebook boykottierten, gehören Ford, Coca-Cola und Levi's. Jeff Hagen, Group Director (Connections Planning and Investment) bei Coca-Cola, sagte, das Unternehmen wolle eine direkte Verbindung zu den Kunden. Das Unternehmen wolle mit ihnen eintauchen, anstatt einfach zwischendurch auf dem Bildschirm zu erscheinen und sich wegzubewegen. Mehrere andere Unternehmen konzentrieren sich eher auf Streaming-Videos als auf herkömmliche TV-Werbung. Einige Medienkäufer bauen Beziehungen zu Universal Peacock von NBC und Hulu von Disney auf, weil ein großer Teil der Verbraucher Videos über On-Demand-Videodienste gegenüber Sendungen auf CBS oder NBC vorzieht. David Lang, CCO von WPP's Mindshare, sagte, dies sei ein reiches Gebiet und dieser Trend werde sich auch in Zukunft fortsetzen, da mehrere Zuschauer Shows über ihre Abonnementdienste ansehen. Marken können also in Erwägung ziehen, Teil der Sendung zu sein. Jüngsten Statistiken zufolge sind die Werbeausgaben für Streaming-Videos, die Anzeigen unterstützen, in den letzten Zeiträumen deutlich gestiegen. Die Werbeausgaben für Pluto von Roku, Hulu und ViacomCBS sind um 31,2 %, 12,2 % und 60 % gestiegen. Die Werbeausgaben bei ABC, CBS und NBC gingen während der Coronavirus-Krise um 10%, 25% und 28% zurück. Daher erfordert die Bildung einer Allianz mit renommierten Akteuren wie Disney Plus, Amazon Prime und Netflix Millionen, bietet aber mehr Umsatz. Aus diesem Grund arbeitet Coca-Cola mit ihnen zusammen, um sein Schicksal zu verbessern.

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