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CNOOC startet neues Offshore-Ölprojekt

Xijiang-Feld im Südchinesischen Meer nimmt Produktion auf

CNOOC startet neues Offshore-Ölprojekt

Der chinesische Energiekonzern CNOOC Ltd hat die Produktion eines neuen Offshore-Ölprojekts im Südchinesischen Meer aufgenommen. Das Unternehmen teilte mit, dass das Xijiang-Ölfeld 24 Block Development Project in Betrieb gegangen ist. Das Projekt befindet sich in flachen Gewässern des Perlflussmündungsbeckens und stellt einen weiteren Schritt in der Erschließung heimischer Energiequellen dar. Die Produktionsaufnahme erfolgte zu Beginn der Woche und markiert den Übergang von der Entwicklungs- in die Förderphase.

Nach Angaben des Unternehmens wird für das Projekt eine Plateauproduktion von rund 18.000 Barrel Leichtöl-Äquivalent pro Tag erwartet. Dieses Produktionsniveau soll voraussichtlich im Jahr 2026 erreicht werden. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur stabilen Ölversorgung und zur Auslastung bestehender Förder- und Verarbeitungsinfrastruktur in der Region. Die Nutzung leichter Rohölsorten gilt zudem als technisch effizienter für Transport und Weiterverarbeitung.

Die Entwicklung des Xijiang-Ölfelds 24 basiert überwiegend auf der Anbindung an bereits vorhandene Anlagen der benachbarten Huixi-Ölfelder. Ergänzend wurde eine neue unbemannte Bohrkopfplattform errichtet. Dieses Konzept ermöglicht es, Investitionskosten zu begrenzen und gleichzeitig die betriebliche Effizienz zu steigern. Unbemannte Plattformen spielen eine zunehmende Rolle in der Offshore-Industrie, da sie den Personalbedarf vor Ort reduzieren und automatisierte Betriebsabläufe erlauben.

Im Rahmen des Projekts ist die Inbetriebnahme von insgesamt zehn Entwicklungsbohrungen vorgesehen. Diese sollen schrittweise zur Produktionsleistung beitragen und eine gleichmäßige Förderung sicherstellen. Die Bohrungen sind auf die geologischen Gegebenheiten des Feldes abgestimmt und wurden im Zuge der Projektplanung technisch ausgelegt. Angaben zur Laufzeit des Projekts machte das Unternehmen nicht.

CNOOC hält nach eigenen Angaben einen Anteil von 100 Prozent an dem Projekt und fungiert als alleiniger Betreiber. Damit liegen Planung, Umsetzung und Betrieb vollständig in der Verantwortung des Konzerns. Das Projekt ist Teil der langfristigen Strategie, die Erschließung inländischer Offshore-Ressourcen voranzutreiben und die eigene Produktionsbasis zu stärken. Weitere Details zu Investitionsvolumen oder möglichen Exportplänen wurden in der Mitteilung nicht genannt.

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