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Citigroup erwartet starkes Wachstum bei Investmentbanking-Gebühren im Q1

CEO Jane Fraser kündigt auf RBC-Konferenz mittleres Zehnerbereichs-Wachstum bei Gebühren und Markterträgen an.

Die Citigroup rechnet im ersten Quartal 2025 mit einem deutlichen Anstieg ihrer Investmentbanking-Gebühren. CEO Jane Fraser bezifferte das erwartete Wachstum auf dem mittleren Zehnerbereich – also rund 15 Prozent. Die Prognose gab sie auf der RBC Capital Markets-Konferenz am Dienstag bekannt.

Nicht nur die Investmentbanking-Sparte soll zulegen: Auch bei den Markterträgen erwartet Fraser ein Wachstum im mittleren Zehnerbereich. Dies umfasst Einnahmen aus dem Handel mit Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffen. Für die größte US-Bank nach Bilanzsumme wäre das ein solider Jahresauftakt.

Starkes Signal für die Wall Street

Die Aussagen von Citigroup-Chefin Fraser gelten als wichtiges Stimmungsbarometer für die gesamte Branche. Investmentbanking-Gebühren entstehen etwa durch die Begleitung von Börsengängen, Fusionen und Übernahmen sowie Anleiheemissionen. Ein Wachstum in dieser Größenordnung deutet auf eine belebte Kapitalmarkttätigkeit zu Jahresbeginn hin.

Der Hintergrund ist bemerkenswert: Die Aktienmärkte zeigten sich zuletzt verhalten, unter anderem wegen geopolitischer Unsicherheiten rund um den Iran-Konflikt. US-Präsident Trump hatte jüngst ein baldiges Ende des Konflikts angedeutet, woraufhin die Ölpreise nachgaben. Trotz dieses Umfelds scheint das Investmentbanking-Geschäft der Citigroup robust zu laufen.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung der großen US-Banken ein wichtiger Indikator für die globale Kapitalmarktlage. Starke Ergebnisse amerikanischer Geldhäuser wirken sich oft positiv auf europäische Finanzwerte aus – darunter Deutsche Bank und Commerzbank.

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