Chinesische Autobauer: Morgan Stanley analysiert starke März-Daten
BYD, NIO, Li Auto und Geely melden deutliche Absatzsteigerungen – Morgan Stanley wertet die Zahlen aus.

Die chinesischen Elektroautobauer haben im März 2025 starke Lieferzahlen vorgelegt. Morgan Stanley hat die Daten der wichtigsten Hersteller analysiert und präsentiert ein überwiegend positives Bild für den weltgrößten Automarkt.
BYD erzielte im März einen Auslandsabsatz von 120.000 Einheiten – ein Anstieg von 19 Prozent gegenüber Februar. Im gesamten ersten Quartal lieferte der Marktführer 321.000 Fahrzeuge ins Ausland, was einem Wachstum von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Unternehmen liegt damit klar auf Kurs, sein Jahresziel von mindestens 1,5 Millionen Einheiten zu erreichen.
Li Auto übertraf seine eigene Prognose für das erste Quartal um rund 5.000 Einheiten. Allein im März wurden etwa 24.000 Einheiten des Modells i6 ausgeliefert, nach 16.000 im Februar. Für das zweite Quartal plant das Unternehmen zudem das Facelift des L9 Livis auf den Markt zu bringen.
NIO und XPeng mit starkem Wachstum
NIO lieferte im März 16.300 Einheiten des ES8 aus, ein Plus von 44 Prozent gegenüber Februar. Die Submarken Onvo und Firefly legten besonders dynamisch zu: Onvo steigerte seine Auslieferungen um 131 Prozent auf 6.900 Einheiten, Firefly um 130 Prozent auf 6.100 Einheiten. Am 9. April präsentiert NIO sein neues Modell ES9.
XPeng plant laut Morgan Stanley, den neuen Mona M03 am Donnerstag einzuführen. Das Fahrzeug ist mit dem hauseigenen KI-Chip Turing ausgestattet. Anleger beobachten gespannt die Auftragskonvertierung, da die Zahl der Testfahrten mit dem VLA-2.0-System zuletzt deutlich gestiegen ist.
Geely mit soliden Zahlen, ZEEKR mit Sprung
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Zur AktienanalyseGeely lieferte im März 233.000 Einheiten aus, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber Februar entspricht – im Jahresvergleich blieb das Niveau stabil. Der Auslandsabsatz kletterte um 34 Prozent auf 82.000 Einheiten. Innerhalb des Konzerns entwickelten sich die Marken unterschiedlich: Lynk & Co steigerte die Auslieferungen im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 25.000 Einheiten, während ZEEKR mit 29.000 Einheiten ein beeindruckendes Plus von 90 Prozent gegenüber März 2024 verzeichnete.
Die Zahlen unterstreichen die wachsende internationale Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Elektroautohersteller. Für deutsche Investoren sind diese Daten relevant, da chinesische Anbieter zunehmend auch auf europäischen Märkten Druck auf etablierte Hersteller ausüben.


