China geht jetzt auch gegen Online Gaming vor
Der Absturz der chinesischen Tech-Werte hält auch im August weiter an.

Chinas sprudelnder Tech-Sektor wird von einem massiven Regulierungssturm heimgesucht, seit der Gründer der Alibaba Group Holdings (NYSE:BABA), Jack Ma, die Regierung seines Landes im vergangenen Jahr für die seiner Meinung nach übermäßigen Regulierungen kritisiert hat. Peking schlug zurück, indem es den mit Spannung erwarteten Börsengang von Ma's Ant Group - der weltweit größten Fintech-Firma - absagte, bevor es das Unternehmen einem "Berichtigungsprozess" unterzog und ankündigte, dass es fortan "die ungeordnete Expansion von Kapital verhindern" werde. Nun, es hat sich herausgestellt, dass die Behörden in Peking nicht geblufft haben, wenn die aktuellen Entwicklungen ein Hinweis darauf sind. In den letzten Monaten haben umfassende Maßnahmen in verschiedenen Sektoren der chinesischen Wirtschaft Schockwellen über die globalen Finanzmärkte geschickt, wobei amerikanische Investoren in einigen der heißesten Sektoren in die Schusslinie geraten sind. Zunächst ging Peking hart gegen den Kryptobereich vor, indem es das Bitcoin-Mining aufgrund von Bedenken wegen übermäßiger Spekulationen einschränkte und Finanzinstitute davor warnte, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Dann nahmen die Regulierungsbehörden den chinesischen Ride-Hailing-Riesen Didi Global Inc. (NYSE:DIDI) wegen angeblicher Verstöße gegen die Datensicherheit ins Visier genommen, bevor die chinesische Kartellbehörde Tencent Music Entertainment (NYSE:TME)) aufforderte, seine exklusiven Musiklizenzrechte für Online-Musik abzugeben. Und jetzt hat Peking die Peitsche über Chinas expansiven Online-Gaming-Sektor schwingen lassen.
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