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Cellnex steigert operatives Ergebnis 2025 um 7,1 Prozent

Der europäische Funkturmbetreiber Cellnex meldet solides EBITDA-Wachstum, kämpft aber mit einem massiv gestiegenen Nettoverlust.

Der spanische Funkturmkonzern Cellnex hat sein operatives Ergebnis im Jahr 2025 dank gestiegener Nachfrage nach Mobilfunkinfrastruktur um 7,1 Prozent gesteigert. Das bereinigte EBITDA – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – erreichte 3,3 Milliarden Euro und traf damit die Erwartungen der Analysten punktgenau.

Beim Umsatz blieb Cellnex jedoch leicht hinter den Prognosen zurück. Von der Nachrichtenagentur LSEG befragte Analysten hatten Erlöse von 4,2 Milliarden Euro erwartet. Das tatsächliche Ergebnis fiel etwas geringer aus, was allerdings die positive operative Entwicklung nicht grundlegend trübt.

Nettoverlust zwölfmal höher als im Vorjahr

Deutlich schlechter als erwartet fiel hingegen der Nettoverlust aus. Cellnex verbuchte einen Fehlbetrag von 361 Millionen Euro – das ist zwölfmal mehr als die 28 Millionen Euro Verlust aus dem Jahr 2024. Analysten hatten lediglich ein Minus von 156 Millionen Euro prognostiziert.

Das Unternehmen begründete den dramatischen Anstieg des Nettoverlustes mit Einmaleffekten aus seinem Reorganisationsplan in Spanien. Dieser umfasste sowohl Entlassungen als auch Wertminderungen auf Vermögenswerte, die das Ergebnis erheblich belasteten.

Für Anleger ist die Unterscheidung zwischen dem bereinigten EBITDA und dem Nettoverlust entscheidend: Während das operative Kerngeschäft solide wächst, drücken Sonderbelastungen das Endergebnis deutlich ins Negative. Cellnex ist einer der größten unabhängigen Funkturmoperatoren Europas und betreibt Tausende von Sendemasten in mehreren EU-Ländern, darunter auch in Deutschland.

Die Restrukturierungsmaßnahmen in Spanien dürften mittelfristig die Kostenbasis des Konzerns senken. Ob die einmaligen Belastungen tatsächlich nicht wiederkehren, werden Investoren in den kommenden Quartalen genau beobachten.

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