ANZEIGE

Carol Tomé bei UPS: Was Aufsichtsräte über ihr Unternehmen nicht wissen

Die UPS-Chefin saß seit 2003 im Aufsichtsrat – und kannte den Zustand des Konzerns dennoch kaum.

•• 5 Min
Carol Tomé bei UPS: Was Aufsichtsräte über ihr Unternehmen nicht wissen

Carol Tomé ist zu Gast in der aktuellen Ausgabe des Formats "WSJ Leadership Institute Presents: Leaders". Die heutige CEO des Logistikkonzerns UPS spricht dort über ihre Führungsphilosophie, ihren Werdegang und eine Beobachtung, die über den Einzelfall hinausweist. Denn Tomé berichtet offen darüber, wie wenig sie über den Zustand des Unternehmens wusste, obwohl sie seit 2003 im Aufsichtsrat von UPS saß.

Tomé war lange Zeit Finanzvorstand (CFO) von Home Depot, bevor sie 2019 in den Ruhestand ging. Ein Jahr später kehrte sie aus diesem Ruhestand zurück, um die Spitzenposition bei UPS zu übernehmen. Ihr Weg führt damit von der Baumarktkette aus Atlanta, deren Börsengang Jahrzehnte zurückliegt, an die Spitze eines der größten Logistikkonzerne der Welt.

Ihre Strategie fasst Tomé mit dem Motto "Besser, nicht größer" zusammen. Wachstum um des Wachstums willen ist demnach nicht ihr Maßstab. Stattdessen stellt sie sowohl Kunden als auch Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihrer Führung. Das ist bemerkenswert in einer Zeit, in der viele Konzerne ihre Agenda vor allem an Kapitalmarkterwartungen ausrichten.

Am meisten beeindruckt habe den Autor des Beitrags jedoch ein anderer Punkt: Tomés Bericht darüber, wie wenig sie über den Zustand des Unternehmens wusste – trotz ihres langjährigen Mandats im Kontrollgremium. Diese Aussage wirft ein Schlaglicht auf die Frage, wie tief Aufsichtsräte tatsächlich in die operativen Realitäten der Unternehmen eindringen, die sie überwachen sollen.

Die Details

Die zentralen Angaben aus dem Beitrag lassen sich klar benennen. Carol Tomé war über viele Jahre CFO von Home Depot. 2019 ging sie in den Ruhestand, ein Jahr später kehrte sie zurück und übernahm die Führungsspitze bei UPS. Ihr Aufsichtsratsmandat bei UPS datiert auf das Jahr 2003 zurück – sie begleitete das Unternehmen also über viele Jahre hinweg aus der Kontrollperspektive, bevor sie selbst an die operative Spitze trat.

Ihre Führungsstrategie beschreibt sie mit dem Motto "Besser, nicht größer". Im Zentrum stehen Kunden und Mitarbeiter. Der Beitrag erschien im Rahmen des Formats "WSJ Leadership Institute Presents: Leaders", in dem Führungskräfte zu Wort kommen. Die Quelle ist WSJ Finance; der Beitrag ist urheberrechtlich geschützt durch Dow Jones & Company, Inc.

Bemerkenswert ist die zeitliche Abfolge: Zwischen dem Ausscheiden aus dem CFO-Amt bei Home Depot und der Rückkehr in eine operative Spitzenrolle lag nur ein Jahr. Tomé gehört damit zu jenen Führungskräften, die den Übergang in den Ruhestand nicht als endgültigen Schlusspunkt verstehen. Zugleich zeigt ihr Bericht, dass ein Aufsichtsratsmandat und die operative Verantwortung zwei unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Unternehmen sind – und dass die Lücke zwischen beiden größer sein kann, als Außenstehende vermuten.

Hintergrund: Was bisher geschah

Die Beobachtung Tomés fügt sich in eine Reihe von Berichten, die aktien.news in den vergangenen Monaten veröffentlicht hat. Bereits am 15.02.2026 berichtete aktien.news, dass die Fluktuation unter den Vorstandsvorsitzenden der weltweit größten börsennnotierten Unternehmen 2025 das zweite Jahr in Folge einen neuen Rekordwert erreichte. Gegenüber 2024 stieg die Wechselrate um 16 Prozent und lag damit 21 Prozent über dem Achtjahresdurchschnitt, wie der Personalberater Russell Reynolds ermittelte. Die durchschnittliche Amtszeit von CEOs sank auf sieben Jahre – ein deutlicher Rückgang gegenüber etwas mehr als acht Jahren im Jahr 2021. Besonders auffällig war damals, dass der Anteil der Vorstandsvorsitzenden, die innerhalb von 30 bis 36 Monaten ausschieden, innerhalb nur eines Jahres um fast 80 Prozent stieg.

Bereits am 29.09.2026 berichtete aktien.news zudem über die Frage, wann Aufsichtsräte die Nachfolge an der Konzernspitze bewerten sollten. Im Zentrum stand dabei ein ebenso schlichter wie unbequemer Satz: "Wie wissen wir, dass wir es richtig gemacht haben?" Der Autor des dort besprochenen Buches über CEO-Nachfolgen lenkt den Blick bewusst auf die Zeit nach der Übergabe – jene Phase, in der sich zeigen muss, ob die Entscheidung des Kontrollgremiums trägt. Tomés Schilderung, wie wenig sie trotz langjähriger Aufsichtsratstätigkeit über den Zustand von UPS wusste, ist in diesem Zusammenhang ein anschauliches Beispiel dafür, wie anspruchsvoll die Informationslage im Kontrollgremium sein kann.

Ergänzend hatte aktien.news am 19.09.2026 über Home Depot berichtet, jenes Unternehmen, in dem Tomé als CFO tätig war. Dem Bericht zufolge wagte vor 45 Jahren eine kleine, vierstöckige Baumarktkette aus Atlanta den Gang an die Börse – ein Schritt, den damals kaum jemand für sinnvoll hielt. Der Börsengang war chaotisch, die Nachfrage gering, und die aufgenommene Summe von nur vier Millionen Dollar erschien lächerlich. Am 22. September 1981 notierte Home Depot erstmals an der Börse. Aus diesem bescheidenen Start entwickelte sich die renditestärkste Aktie der vergangenen 45 Jahre.

Und am 17.01.2026 berichtete aktien.news über Warren Buffett, der in einem ausführlichen CNBC-Interview Einblicke in seine Philosophie und die Herausforderungen von Berkshire Hathaway gab. Eine der größten Aufgaben für Berkshire sei derzeit die Verwendung der massiven Barreserven, die sich der Marke von 400 Milliarden US-Dollar nähern. Buffett räumte ein, dass es zunehmend schwierig wird, große Unternehmen zu finden, die für Berkshire geeignete Investitionsziele darstellen.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Aussage Tomés vor allem ein Hinweis auf die Grenzen der Unternehmensaufsicht. Wer in Aktien investiert, verlässt sich in der Regel darauf, dass Aufsichts- und Kontrollgremien die Geschäfte eng begleiten. Tomés Bericht deutet darauf hin, dass die Informationslage in solchen Gremien nicht automatisch der operativen Realität entspricht – selbst bei einem langjährigen Mandat.

Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Argument für eine sorgfältige eigene Analyse. Wer die Entwicklung eines Unternehmens beurteilen will, sollte nicht allein auf die Zusammensetzung des Kontrollgremiums oder die Dauer der Mandate schauen. Ebenso relevant sind die operative Entwicklung, die Strategie des Managements und die Frage, ob die Führung ihre Ziele nachvollziehbar begründet.

Hinzu kommt der personelle Kontext: Die Fluktuation an der Konzernspitze war zuletzt hoch, die durchschnittliche Amtszeit von CEOs ist gesunken. Wechsel an der Spitze bedeuten für Anleger häufig eine Phase der Unsicherheit – neue Prioritäten, neue Strategien, neue Kommunikation. Tomés eigenes Beispiel zeigt zugleich, dass ein Wechsel auch eine Chance sein kann: Sie kam aus dem Ruhestand zurück und formulierte mit "Besser, nicht größer" eine klare strategische Leitlinie.

Ausblick

Der Quelltext nennt keine konkreten Termine, Quartalszahlen oder angekündigten Maßnahmen. Er beschreibt ausschließlich das Gespräch mit Carol Tomé im Rahmen des Formats "WSJ Leadership Institute Presents: Leaders" sowie ihre dort dargelegte Strategie und ihren Werdegang. Belastbare Aussagen über künftige Geschäftszahlen, Personalentscheidungen oder strategische Schritte von UPS lassen sich daraus nicht ableiten.

Für Anleger bleibt es daher dabei, die weitere Berichterstattung zu verfolgen – insbesondere dann, wenn das Unternehmen eigene Angaben zu Strategie und Geschäftsentwicklung macht. Die in diesem Beitrag genannten Archivberichte von aktien.news liefern den zeitlichen Rahmen, in dem die Aussagen Tomés einzuordnen sind.

Kurz erklärt

  • Aufsichtsrat: Ein Kontrollgremium, das die Geschäftsführung eines Unternehmens überwacht und bestellt.
  • CFO: Der Finanzvorstand eines Unternehmens, verantwortlich für Finanzen, Rechnungswesen und Kapitalstruktur.
  • CEO: Der Vorstandsvorsitzende oder Geschäftsführer an der Spitze eines Unternehmens.
Carol ToméUPSHome DepotAufsichtsratCeo-NachfolgeUnternehmensführungBesser Nicht GrößerWsj Leadership Institute

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.