ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Cardinal Health profitiert von Spezialpharma-Boom und hebt Gewinnprognose an

US-Arzneimittelgroßhändler übertrifft Erwartungen deutlich – Aktie steigt vorbörslich um über 3 Prozent

Cardinal Health profitiert von Spezialpharma-Boom und hebt Gewinnprognose an

Cardinal Health hat am Donnerstag seine Jahresgewinnprognose angehoben, nachdem das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street für das abgelaufene Quartal deutlich übertroffen hatte. Der in Dublin, Ohio, ansässige Arzneimittelgroßhändler profitiert dabei von der stark steigenden Nachfrage nach Spezialpharmazeutika. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um mehr als 3 Prozent zu.

Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag im Quartal bei 2,63 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 2,36 US-Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte auf 65,63 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der durchschnittlichen Schätzung von 64,14 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen erhöhte daraufhin seine Jahresprognose auf 10,15 bis 10,35 US-Dollar pro Aktie, nach zuvor mindestens 10 US-Dollar.

Spezialpharmazeutika als Wachstumstreiber

Das Segment für Pharmazeutika und Speziallösungen erwirtschaftete im am 31. Dezember beendeten Quartal einen Umsatz von 60,7 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 19 Prozent im Jahresvergleich. Cardinal Health und Wettbewerber wie Cencora und McKesson profitieren von der robusten Nachfrage nach margenstarken Medikamenten zur Behandlung komplexer Erkrankungen wie Krebs und Autoimmunerkrankungen.

Die Branche erhält zusätzlichen Rückenwind durch Biosimilars, die nach dem Patentablauf von Blockbuster-Medikamenten auf den Markt kommen. Cardinal Health prognostiziert, dass der Spezialumsatz bis 2026 die Marke von 50 Milliarden US-Dollar übersteigen wird. Zusätzliches Wachstum erwartet das Unternehmen aus seiner Biopharma-Lösungssparte, die bei der Arzneimittelentwicklung und -vermarktung unterstützt – hier rechnet Cardinal mit einem Zuwachs von über 30 Prozent.

Diversifikation über Kerngeschäft hinaus

Um sich breiter aufzustellen, bauen Arzneimittelgroßhändler ihre Präsenz auf dem Markt für Spezialpharmazeutika strategisch aus. Dazu gehört auch die Übernahme von Betreibern von Krebszentren, um sich über den reinen Arzneimittelvertrieb hinaus zu diversifizieren und die Kerngeschäfte zu ergänzen.

Analysten von Jefferies äußerten sich Anfang dieser Woche positiv zur Branche und verwiesen auf die Unterbewertung sowie die starken Wachstumsaussichten trotz der allgemeinen Volatilität im Gesundheitsdienstleistungssektor. Die robusten Quartalszahlen von Cardinal Health unterstreichen diese optimistische Einschätzung und zeigen die Stärke des Geschäftsmodells in einem wachsenden Markt für Spezialpharmazeutika.

Cardinal HealthSpezialpharmazeutikaGewinnprognoseArzneimittelgroßhändlerBiosimilars

Disclaimer