Canadian Copper reicht erste Umweltverträglichkeitsprüfung in New Brunswick seit einem Jahrzehnt ein
Der Kupfer- und Zinkentwickler Canadian Copper startet offiziell das Genehmigungsverfahren für sein Murray-Brook-Projekt in Kanada.

Canadian Copper hat seine Umweltverträglichkeitsprüfung (EIA) für das Projekt Murray Brook beim Ministerium für Umwelt und Kommunalverwaltung von New Brunswick eingereicht. Laut CEO Simon Quick ist dies die erste EIA, die seit 2013 in der kanadischen Provinz eingereicht wurde. Der Schritt markiert offiziell den Beginn des Genehmigungsverfahrens für die Erschließungsstrategie des Murray-Brook- und Caribou-Komplexes.
Das Projekt zielt auf ein vulkanogenes Massivsulfidsystem ab, das Kupfer, Zink, Blei, Gold und Silber enthält. Für Investoren und Rohstoffmärkte ist das Vorhaben besonders relevant, da kritische Mineralien wie Kupfer und Zink weltweit stark nachgefragt werden – etwa für die Elektromobilität und den Ausbau erneuerbarer Energien.
Starke Positionierung als Kurzfristprojekt
CEO Simon Quick betont die besondere Stellung von Canadian Copper im kanadischen Bergbausektor: „Aus der Perspektive eines in Kanada ansässigen Bergbauunternehmens sind wir eines der wenigen kurzfristigen Erschließungsprojekte für kritische Mineralien, die über einen absehbaren Produktionshorizont in Verbindung mit einer starken Bilanz und einer Projektfinanzierung verfügen."
Quick unterstreicht zudem den umfassenden Anspruch an das Prüfverfahren: „Unser Ziel ist es, dieses EIA-Prüfverfahren umfassend zu gestalten und sicherzustellen, dass das Szenario für die Wiederaufnahme des Betriebs vor Ort gut verstanden und unterstützt wird." Die Formulierung „Wiederaufnahme des Betriebs" deutet darauf hin, dass in der Region bereits früher Bergbauaktivitäten stattgefunden haben.
Das EIA-Genehmigungsverfahren in New Brunswick sieht eine iterative Prüfung durch einen technischen Prüfungsausschuss innerhalb des Ministeriums vor. Während dieses Prozesses kann der Ausschuss zusätzliche Projektinformationen oder weitere technische Studien anfordern, bevor eine endgültige Entscheidung über die EIA-Genehmigung getroffen wird. Dies kann den Zeitrahmen bis zur finalen Genehmigung verlängern, ist aber ein standardisierter Bestandteil des kanadischen Bergbaugenehmigungsprozesses.
Unterstützung durch indigene Gemeinschaft
Bemerkenswert ist die ausdrückliche Unterstützung durch die Pabineau First Nation. Häuptling Terry Richardson zeigt sich erfreut über die Rückkehr des Bergbaus in das traditionelle Gebiet seiner Gemeinschaft: „Wir betrachten die wirtschaftliche Entwicklung in der Region als Chance für eine wirtschaftliche Aussöhnung und zur Förderung des Wirtschaftswachstums im Norden von New Brunswick. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit Canadian Copper zu gehen."
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Zur AktienanalyseDie Einbindung indigener Gemeinschaften ist in Kanada ein zentrales Element moderner Bergbauprojekte und gilt als wichtiger Faktor für die gesellschaftliche Akzeptanz sowie die regulatorische Genehmigung. Die positive Haltung der Pabineau First Nation dürfte das Genehmigungsverfahren für Canadian Copper erleichtern.
Um Transparenz zu gewährleisten und die Öffentlichkeit zu informieren, plant Canadian Copper am 29. Juli einen Tag der offenen Tür in Bathurst, New Brunswick. Dort sollen die EIA-Registrierung und das Gesamtprojekt ausführlich erörtert werden. Für Anleger, die das Projekt verfolgen, bietet diese Veranstaltung eine Gelegenheit, mehr über den Entwicklungsstand und die nächsten Schritte zu erfahren.


