Caledonia Mining entdeckt neuen Golderzkörper in Blanket-Mine Simbabwe
Oberflächenbohrungen bei der Blanket-Mine identifizieren ein vielversprechendes Goldmineralisierungssystem – rund 200 Meter östlich bekannter Untertage-Erzkörper.

Caledonia Mining, ein auf Gold spezialisiertes Bergbau- und Explorationsunternehmen, hat bei seiner Blanket-Mine in Simbabwe ein erhebliches Potenzial an Goldmineralisierungen identifiziert. Die Ergebnisse des laufenden Oberflächenexplorationsprogramms deuten darauf hin, dass ein bislang unerschlossener Erzkörper existiert, der durch den bestehenden Untertagebau noch nicht erfasst wurde.
Geologische Interpretationen zeigen, dass das mineralisierte System etwa 200 Meter östlich des nächstgelegenen projizierten Untertage-Erzkörpers liegt. Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass es sich um einen eigenständigen, neuen Erzkörper handeln könnte – eine bedeutende Entdeckung für das Unternehmen und seine Investoren.
Das sogenannte K-Pits-Explorationsprogramm wurde gezielt konzipiert, um wenig erforschte, oberflächennahe Ziele innerhalb der Bergbaukonzession von Blanket zu evaluieren. Schürfgräben und Reverse-Circulation-Bohrungen – ein gängiges Verfahren zur Gewinnung von Gesteinsproben – haben dabei signifikante Goldmineralisierungen in Verbindung mit Scherstrukturen und lithologischen Kontakten bestätigt.
Oxid- und Sulfidmineralisierung im Fokus
Das Explorationsprogramm hat sowohl Oxid- als auch Sulfidmineralisierungen identifiziert. Für die Oxidmineralisierung werden derzeit metallurgische Testarbeiten durchgeführt, um deren Eignung für die herkömmliche Haufenlaugung zu bewerten. Bei der Haufenlaugung wird abgebautes Erzmaterial aufgeschüttet und mit einer Lösung – meist Zyanid – besprüht, um das enthaltene Gold herauszulösen. Die vorläufigen Ergebnisse dieser Tests beschreibt Caledonia als ermutigend.
CEO Mark Learmonth äußerte sich optimistisch zu den Fortschritten: „Wir sind mit unseren Arbeiten zur Integration der Ergebnisse dieses Oberflächen-Explorationsprogramms in eine überarbeitete Ressourcenerklärung, die voraussichtlich im August 2026 veröffentlicht wird, weit fortgeschritten. Diese wird die Ergebnisse der Oberflächen- und Untertage-Exploration bei Blanket sowie das Explorationsprogramm bei Motapa widerspiegeln, wo wir kürzlich ermutigende erste Bohrergebnisse bekannt gegeben haben."
Bezüglich der geplanten Haufenlaugung ergänzte Learmonth: „Sollten die Testarbeiten eine akzeptable Ausbeute ergeben, beabsichtigen wir, in der zweiten Jahreshälfte 2026 einen Versuchsbetrieb zur Haufenlaugung mit einer ersten Materialprobe von 10.000 Tonnen aufzunehmen. Das Potenzial zur Entwicklung eines kostengünstigen Verarbeitungsverfahrens für diese oberflächennahe Mineralisierung könnte eine attraktive Gelegenheit darstellen, den bestehenden Untertagebetrieb von Blanket zu ergänzen und zusätzlichen Wert zu schaffen."
Folgebohrungen und aktualisierte Ressourcenerklärung geplant
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Zur AktienanalyseCaledonia plant Folgebohrungen sowohl von der Oberfläche als auch von Untertage-Plattformen aus. Ziel ist es, die Kontinuität und Ausdehnung des mineralisierten Systems in der Tiefe zu prüfen und ein vollständigeres geologisches Bild zu gewinnen.
Das Unternehmen geht davon aus, im August eine aktualisierte Erklärung zu den Mineralressourcen der Blanket-Mine zu veröffentlichen. Diese soll detailliertere Informationen zum Oberflächen-Explorationsprogramm sowie zu den jüngsten Ergebnissen der Untertagebohrungen enthalten. Für Anleger dürfte diese Veröffentlichung ein wichtiger Meilenstein sein, um das tatsächliche Ausmaß der neuen Entdeckung besser einschätzen zu können.
Die Blanket-Mine in Simbabwe gilt als Kernasset von Caledonia Mining und ist seit Jahrzehnten in Betrieb. Die Möglichkeit, den bestehenden Untertagebetrieb durch einen neuen, oberflächennahen Erzkörper mit kostengünstigem Verarbeitungsverfahren zu ergänzen, könnte die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich verbessern und das Wachstumsprofil des Unternehmens stärken.


