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CAC 40 schließt knapp im Plus – Pariser Börse uneinheitlich

Der französische Leitindex CAC 40 legte am Dienstag um 0,05% zu, während der SBF 120 leicht nachgab.

CAC 40 schließt knapp im Plus – Pariser Börse uneinheitlich

Die französischen Aktienmärkte präsentierten sich am Dienstag nach Handelsschluss in Paris mit einem gemischten Bild. Der CAC 40 schloss mit einem minimalen Plus von 0,05%, während der breitere SBF 120-Index um 0,09% nachgab. Gewinne in den Sektoren Dienstleistungen, Konsumgüter und Gesundheitswesen stützten den Markt, konnten die Verluste in den Bereichen Technologie, Öl & Gas sowie Industrie jedoch nur knapp ausgleichen.

An der Pariser Börse überwogen die fallenden Aktien die steigenden deutlich: 286 Titel gaben nach, während 187 zulegen konnten. Weitere 86 Werte schlossen unverändert. Das Marktbild spiegelt damit eine breite Unsicherheit unter den Anlegern wider.

Stärkste Werte im CAC 40

Zu den größten Gewinnern im CAC 40 zählte EssilorLuxottica SA, die um 3,78% auf 179,70 Punkte stiegen. Der Luxusgüterkonzern Kering SA legte um 2,49% auf 255,20 zu, und der Spirituosenhersteller Pernod Ricard SA verzeichnete ein Plus von 2,06% auf 63,38.

Auf der Verliererseite fiel STMicroelectronics NV mit einem Minus von 5,85% auf 61,52 am stärksten auf. Der Stahlkonzern ArcelorMittal SA gab um 3,98% auf 56,40 nach, und Schneider Electric SE verlor 2,61% und schloss bei 263,45.

Extreme Ausschläge im SBF 120

Im breiteren SBF 120-Index waren die Ausschläge noch deutlicher. Auf der Gewinnerseite führte ebenfalls EssilorLuxottica mit einem Plus von 3,78% auf 179,70. Inter Parfums Inc. stieg um 3,62% auf 26,32, und Remy Cointreau gewann 3,04% auf 44,00.

Die größten Verlierer im SBF 120 waren X Fab Silicon Foundries EV mit einem drastischen Einbruch von 15,34% auf 9,16. Soitec SA verlor 10,42% auf 140,15, und der Automobilzulieferer Forvia gab um 6,17% auf 9,76 nach. Besonders der Halbleitersektor stand damit unter erheblichem Verkaufsdruck.

Volatilität, Rohstoffe und Währungen

Der CAC 40 VIX, der die implizite Volatilität von CAC 40-Optionen misst, blieb unverändert bei 18,96 – ein Niveau, das gleichzeitig ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Dies deutet auf eine erhöhte Nervosität der Marktteilnehmer hin.

Im Rohstoffbereich gerieten die Preise unter Druck: Gold-Futures für die August-Lieferung fielen um 1,49% auf 4.298,25 US-Dollar pro Feinunze. Rohöl zur Juli-Lieferung verlor deutliche 5,25% auf 86,51 US-Dollar pro Barrel, und der Brent-Öl-Kontrakt für August sank um 4,37% auf 90,13 US-Dollar pro Barrel.

Am Devisenmarkt zeigte sich das Währungspaar EUR/USD mit einem minimalen Plus von 0,16% bei 1,16 nahezu unverändert. EUR/GBP notierte ebenfalls kaum verändert bei 0,86. Der US-Dollar-Index-Future gab leicht um 0,18% auf 99,85 nach.

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