ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

BYD verzeichnet stärksten Absatzeinbruch seit Corona-Pandemie

Im Februar brachen die weltweiten Fahrzeugverkäufe des chinesischen Elektroautobauers um 41,1 Prozent ein.

BYD verzeichnet stärksten Absatzeinbruch seit Corona-Pandemie

Der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD hat im Februar den größten Rückgang seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe seit sechs Jahren erlitten. Die Verkäufe brachen im Jahresvergleich um 41,1 Prozent ein – ein Einbruch, der zuletzt im Februar 2020 während der COVID-19-Pandemie in dieser Größenordnung verzeichnet wurde. Es war bereits der sechste aufeinanderfolgende Monat mit rückläufigen Verkaufszahlen.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 sanken die globalen Absatzzahlen von BYD um insgesamt 35,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zwar spielen saisonale Faktoren eine Rolle – das chinesische Neujahrsfest dauerte in diesem Jahr rekordverdächtige neun Tage –, doch der anhaltende Abwärtstrend deutet auf strukturelle Probleme hin.

Heimatmarkt unter Druck

Besonders drastisch ist der Einbruch auf dem chinesischen Inlandsmarkt: Dort fielen die Verkäufe im Februar um 65 Prozent auf lediglich 89.590 Fahrzeuge. Das ist eine weitere Verschlechterung gegenüber dem Januar, als der Rückgang noch bei 53,2 Prozent lag. Zeitgleich verdrängte der Rivale Geely BYD als führenden Automobilhersteller in China.

Demgegenüber zeigen die Exportzahlen ein deutlich robusteres Bild: BYD lieferte im Februar 100.600 Fahrzeuge in Überseemärkte – und übertraf damit erstmals die Inlandsverkäufe. Die internationale Expansion bleibt damit ein wichtiger Stabilisator für das Unternehmen.

Preiskampf und technologische Antworten

Um der wachsenden Konkurrenz zu begegnen, hat BYD einen Niedrigzins-Finanzierungsplan über sieben Jahre eingeführt – ein Modell, das Tesla im Januar als erster etabliert hatte. Angesichts des schwindenden technologischen Vorsprungs plant BYD zudem, noch in diesem Monat wichtige Innovationen vorzustellen.

Der intensive Wettbewerb im chinesischen Automobilmarkt hat auch die Regulierungsbehörden auf den Plan gerufen. Sie haben neue Preisgestaltungsregeln eingeführt und die Kontrolle über den Export von Neuwagen als Gebrauchtfahrzeuge verschärft, um einen wertbasierten statt rein preisgetriebenen Wettbewerb zu fördern.

Auf der Suche nach neuen Wachstumsmärkten soll BYD gemeinsam mit Geely zu den Finalisten gehören, die um den Kauf eines Nissan-Mercedes-Benz-Werks in Mexiko konkurrieren. Eine solche Übernahme würde BYD den Zugang zum nordamerikanischen Markt erheblich erleichtern.

Byd AbsatzElektroauto ChinaByd VerkaufszahlenChinesischer AutomarktByd Rückgang

Disclaimer