ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Buffett reduziert massiv seine Apple-Beteiligung

Rekord-Cashreserven und vorsichtige Strategie prägen Berkshires Kurs

Buffett reduziert massiv seine Apple-Beteiligung

Warren Buffett hat im dritten Quartal erneut einen Teil seiner Apple-Anteile verkauft und setzt damit seine Strategie fort, seine Beteiligung an dem Technologiekonzern schrittweise zu reduzieren. Der CEO von Berkshire Hathaway, einem der größten Konglomerate in den USA, trennte sich dabei von rund 25 Prozent seiner Apple-Aktien. Mit diesem Verkauf hat Buffett seine Beteiligung an Apple im Jahr 2024 insgesamt um zwei Drittel reduziert. Der Wert seiner Apple-Anteile betrug Ende September noch 69,9 Milliarden Dollar, deutlich weniger als der Höchststand von 178 Milliarden Dollar im Jahr 2023. Buffett, der 2016 bei Apple eingestiegen war, hat mit diesem Investment beträchtliche Gewinne erzielt.

Buffetts Entscheidung, Apple-Anteile abzustoßen, hat auch Auswirkungen auf die Cash-Reserven von Berkshire Hathaway. Diese stiegen bis Ende des dritten Quartals auf einen neuen Rekordwert von 325,2 Milliarden Dollar und überschritten damit erstmals die Marke von 300 Milliarden Dollar. Insgesamt verkaufte Berkshire Hathaway im dritten Quartal Aktien im Wert von 36,1 Milliarden Dollar, während nur Papiere im Wert von 1,5 Milliarden Dollar neu erworben wurden. Dies markiert das achte Quartal in Folge, in dem Berkshire netto mehr Aktien verkauft als gekauft hat. Trotz der neuen Höchststände an den Aktienmärkten scheint Buffett also weiterhin eine vorsichtige Strategie zu verfolgen.

Ein weiterer Einfluss auf Buffetts Verkaufsstrategie könnten die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in den USA sein. Bereits im Mai hatte Buffett auf der Hauptversammlung angedeutet, dass er sich auf mögliche Steuererhöhungen vorbereitet, da die Staatsschulden der USA stark gestiegen sind. In diesem Zusammenhang erklärte er, dass er es für sinnvoll hält, die Cash-Position von Berkshire auszubauen. Sollte es zu einer größeren Wirtschaftskrise kommen, strebt Buffett an, dass Berkshire als stabiler Konzern bestehen bleibt. Zugleich sieht er Apple weiterhin als erfolgreiches Unternehmen und stellt es sogar über andere langjährige Beteiligungen wie American Express und Coca-Cola.

Im operativen Geschäft von Berkshire Hathaway gab es im dritten Quartal gemischte Ergebnisse. Der operative Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf zehn Milliarden Dollar, was auf Schwächen im Versicherungsgeschäft zurückzuführen ist. Dagegen konnten die Energiesparte und die Eisenbahntochter BNSF ihre Gewinne steigern. Ein Sondereffekt aus Währungsverlusten, vor allem in Japan, beeinflusste das Ergebnis zusätzlich negativ. Die Berkshire-Aktie verzeichnete dennoch seit Jahresbeginn einen Anstieg um rund 23 Prozent und übertraf damit den S&P 500, der im gleichen Zeitraum um 21 Prozent zulegte.

Warren BuffettBerkshire HathawayAppleAktienFinanzen

Disclaimer